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WM 2014
11.06.2014

Portugal, USA, Ghana: Die Gegner der DFB-Elf im Formcheck

Superstar Cristiano Ronaldo bereitete beim 5:1-Sieg Portugals gegen Irland zwei Tore vor.
Foto: Jose Sena Goulao, dpa

Portugal fertigt Irland ab, Ghana dominiert Südkorea und die USA bleiben ungeschlagen - die Kontrahenten des deutschen Teams befinden sich in glänzender Verfassung.

Mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien beginnt am Donnerstag die Weltmeisterschaft. Die deutsche Nationalmannschaft steigt erst am Montag in das Geschehen ein. Kurz vor dem Start der WM nehmen wir die Gegner der DFB-Elf unter die Lupe.

Portugal

Mit einem eindrucksvollen 5:1-Erfolg gegen Irland haben sich die Portugiesen für das Aufeinandertreffen mit der deutschen Mannschaft warmgeschossen. Angetrieben von ihrem wieder einsatzfähigen Superstar Cristiano Ronaldo und dem früheren Bremer Hugo Almeida gewannen die Portugiesen ihren letzten WM-Test. Die Tore im Stadion der New York Jets schossen je zweimal Almeida (3./37.) und Fabio Coentrao (21./83.) sowie der Wolfsburger Vieirinha (77.). Für Irland traf nur James McClean (52.). Die von Paulo Bento betreute Elf zeigte sich dabei deutlich verbessert im Vergleich zum mageren 1:0-Erfolg gegen Mexiko.

Auf ihm lagen vor der WM die Hoffnungen zahlreicher Deutschen: Dortmunds Marco Reus war seit Wochen in Topform. Doch dann zog er sich im Testspiel gegen Algerien einen Teilabriss des Syndesmosebandes zu. Die Folge: WM-Aus.
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Foto: AFP, dpa

Weltfußballer Ronaldo kam nach überstandenen Knie- und Oberschenkel-Problemen zum ersten Mal in dieser WM-Vorbereitung zum Einsatz. Der 29-Jährige von Real Madrid spielte 64 Minuten lang mit und bereitete den ersten Treffer von Coentrao per Hackentrick sowie das 3:0 von Almeida per Kopfball vor. "Es ist wirklich großartig, dass Ronaldo zurück ist. Er hat gezeigt, dass es ihm gut geht, dass er gut drauf ist und dass er zu WM-Beginn bei 100 Prozent sein wird", sagte Flügelflitzer Nani nach der Partie.

Ghana

Vor den Augen von US-Coach Jürgen Klinsmann und Berater Berti Vogts fertigten die "Black Stars" die hoch gehandelten Südkoreaner mit 4:0 ab. Vor allem Jordan Ayew (Olympique Marseille) konnte mit drei Treffern reichlich Eigenwerbung betreiben. Das zwischenzeitliche 2:0 steuerte Kapitän Asamoah Gyan bei. Rechtzeitig zum Turnierstart scheinen die Ghanaer in WM-Form zu kommen. "Das war ein gutes Freundschaftsspiel, wir haben uns als echtes Team präsentiert", lobte Nationalcoach Kewsi Appiah.

Die Erwartungen beim Team des Schalkers Kevin-Prince Boatengs sind also weiterhin ungebrochen hoch: "Der ganze Kontinent wartet darauf, dass irgendwann mal eine afrikanische Mannschaft Weltmeister wird", so Boateng. Die Leistung gegen Südkorea sollte allerdings nicht zu hoch bewertet werden. Nur wenige Tage vorher zeigte man sich im Spiel gegen den Niederländer chancenlos und war mit dem 0:1 noch gut bedient.

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USA

Mittlerweile ist auch der Cheftrainer in Brasilien angelangt. Gemeinsam mit Co-Trainer Mathias Hamann ist Nationalcoach Jürgen Klinsmann im Mannschaftshotel in Sáo Paulo angekommen. Auch ohne den "Big Boss" war die Stimmung im Team der US-Boys gut wie der ehemalige Bundesliga-Profi und Co-Trainer Andreas Herzog bestätigte. Kein Wunder. In den bisherigen drei Testspielen gelangen den Amerikanern drei Siege. Dabei wurden Aserbaidschan, die Türkei und auch Nigeria geschlagen. Beim Sieg gegen die "Super Eagles" glänzte vor allem der seit Monaten erfolglose Torjäger Jozy Altidore mit einem Doppelpack und beendete damit seine persönliche Durststrecke.

Der letzte Härtetest steht am Donnerstag an. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen die USA dann gegen den Geheimfavoriten Belgien. Jürgen Klinsmann will seiner Truppe dort den letzten Schliff verpassen, um eine erfolgreiche Weltmeisterschaft zu absolvieren. Seinen Brasilien-Rückflug hat der gebürtige Göppinger übrigens schon gebucht. Datum: 15.07.2014. Zwei Tage nach dem Finale in Rio. (AZ, dpa)

Manuel Neuer (Deutschland) Die unumstrittene Nummer eins im Tor der DFB-Elf wurde im vergangenen Jahr erstmals zum Welttorhüter gewählt. Der Bayern-Profi entwickelte sich unter Pep Guardiola nochmals weiter und absolvierte eine nahezu fehlerfreie Spielzeit. Der 28–jährige Schlussmann verweist damit Thibaut Courtois (Belgien), Gianluigi Buffon (Italien) und Hugo Lloris (Frankreich) auf die Plätze.
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