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Fußball

12.02.2015

Allofs offen für weitere Spieltags-Aufsplitterung

Für VfL-Manager Klaus Allofs sind Änderungen des Spieltags «Kein Tabuthema».
Bild: Ole Spata (dpa)

Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg ist für eine weitere Aufsplitterung der Spieltage der Fußball-Bundesliga, um mehr Fernsehgelder zu generieren.

"Es darf kein Tabuthema geben. Bisher haben wir den Spagat hinbekommen, Wünsche zu erfüllen, aber den Spieltag kompakt zu gestalten. Aber auch da muss es Kompromisse geben", sagte der Geschäftsführer des Tabellenzweiten.

In der englischen Premier League mit mehreren verschiedenen Anfangszeiten kassieren die Clubs künftig rund 6,9 Milliarden Euro für drei Jahre. In Deutschland läuft der aktuelle TV-Vertrag 2017 aus. Dieser Vierjahreskontrakt ist mit 2,51 Milliarden Euro dotiert. "Ich denke, die Preise werden, was Gehälter und Transfers angeht, steigen. Daher wäre es wünschenswert, wenn die Bundesliga das gleiche Geld erhält, damit wir Schritt halten können", forderte Allofs.

Die hundertprozentige Volkswagen-Tochter VfL hatte in der Vorwoche erst Weltmeister André Schürrle vom FC Chelsea für die Club-Rekordablösesumme von 32 Millionen Euro verpflichtet. Dies hatte in der Liga teilweise auch zu Kritik geführt. Allofs' Geschäftsführerkollege Wolfgang Hotze hatte zuletzt zugegeben, dass der VfL künftig Champions-League-Einnahmen benötigt, um keinen Ärger mit der UEFA und der Financial-Fairplay-Regelung zu bekommen. (dpa)

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