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Leverkusen-Profi

10.01.2020

Amiri fordert Spielabbruch bei rassistischen Schmähungen

Nadiem Amiri, der in Ludwigshafen geboren wurde und afghanischer Abstammung ist, erklärte, dass er selbst schon Beleidigungen erlebt habe.
Foto: Jennifer Weese/dpa

Fußballprofi Nadiem Amiri von Bundesligist Bayer Leverkusen fordert Stadionverbote und Spielabbrüche nach fremdenfeindlichen Äußerungen.

"Stadionverbote nach rassistischen Schmähungen halte ich für absolut angemessen. Ich bin auch zu 100 Prozent dafür, dass Spiele abgebrochen werden können, wenn ein Spieler wegen seiner Hautfarbe oder Herkunft beleidigt wird", sagte der 23-Jährige der "Rheinischen Post".

Amiri, der in Ludwigshafen geboren wurde und afghanischer Abstammung ist, erklärte, dass er selbst schon Beleidigungen erlebt habe. "Das hat mir damals sehr weh getan, weil es das erste Mal war, dass ich so etwas in Deutschland erleben musste. Keiner sollte so eine Erfahrung machen. Alle Menschen haben die gleiche Blutfarbe", sagte der deutsche Nationalspieler. (dpa)

rp-online

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