Newsticker
Notfallzulassung für Impfstoff von Johnson & Johnson in den USA
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball
  4. Bundesliga
  5. BDFL-Chef zu Klinsmann-Abgang: "Kein gutes Bild"

Ex-Hertha-Coach

03.05.2020

BDFL-Chef zu Klinsmann-Abgang: "Kein gutes Bild"

Sorgte mit seinem Abgang als Hertha-Coach für Gesprächsstoff: Jürgen Klinsmann.
Bild: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Lutz Hangartner, Präsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL), hat Jürgen Klinsmann für die Art und Weise seines Abschieds beim Bundesligisten Hertha BSC kritisiert.

"So kann man seinen Abgang nicht vollführen, so kann man als Trainer mit einer Mannschaft und einem Verein nicht umgehen", sagte Hangartner im Interview dem "Weser-Kurier". "Von einer Sekunde auf die andere sagen: Das war’s? Und tschüss? Das war kein gutes Bild, das der Trainer Klinsmann da abgegeben hat."

Klinsmann blieb lediglich drei Monate beim Hauptstadt-Club, der nach Ansicht der BDFL-Chefs auch Fehler gemacht hat. "Wenn ich einen Trainer verpflichte, muss ich im Vorfeld sehr gut recherchieren. Wie arbeitet er? Wie gibt er sich? Passt er überhaupt zu dem Verein? Jürgen Klinsmann als Hertha-Trainer zu verpflichten, habe ich von Beginn an für keine gute Lösung gehalten", sagte er.

Lobende Worte fand Hangartner dagegen für Bayern-Trainer Hansi Flick. Der frühere Assistent von Bundestrainer Joachim Löw habe nach seiner Übernahme "diese Bayern-Mannschaft richtig angepackt". Flick unterschrieb beim Tabellenführer vor kurzem einen Vertrag bis 2023. "Durch die guten Erfolge von Hansi Flick blieb den Bayern aber gar nichts anderes übrig, als auf ihn zu setzen", sagte Hangartner.

Zudem begrüßte der BDFL-Präsident das Festhalten von Bremens Sportchef Frank Baumann an Trainer Florian Kohfeldt trotz großer Abstiegssorgen an der Weser. "Sie machen etwas, was wir als Trainerverband immer einfordern: Dass man nämlich nicht vorschnell als erste Maßnahme den Trainer entlässt", sagte der 76-Jährige. (dpa)

Hangartner-Interview im Weser-Kurier

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

03.05.2020

Lutz Hangartner macht sich wichtig mit seinem Kommentar zu Klinsmanns Abgang bei der Hertha. Er weiß nicht, was zwischen den Verantwortlichen besprochen wurde. Insofern kann er das auch nicht substanziell bewerten. Aber er hofft auf billigen Beifall, weil ja ganz Fußball-Deutschland Klinsmann-Bashing betreibt. Die von Preetz verbreitete Lesart, Klinsmann hätte der Hertha keine Chance zur Reaktion gelassen, ist wenig glaubwürdig. Klinsmann war in seinem ganzen Fußball-Leben kein Leisetreter und kein schüchterner Mensch. Seine Forderungen werden bekannt gewesen sein. Da man sie nicht erfüllen wollte, ging er. Das ist vollkommen korrekt und verständlich.

Permalink
03.05.2020

Oh je, es gibt noch Klinmannanhänger die ihn blind verteidigen. Hangartner weiß nicht, was zwischen den Verantwortlichen besprochen wurde, aber Bernhard G. weiß und kann es. Lustig.

Selbst wenn es so gewesen wäre, wie von Ihnen angenommen Herr G., ist der Stil wie er hinschmiss immer noch unter aller Kanone und nicht korrekt selbst wenn aus Sicht von Sympathisanten verständlich.

Permalink
Das könnte Sie auch interessieren