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Statistik und Personal

07.12.2018

Der 14. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Im Revierderby treffen Schalkes Guido Burgstaller (l) und Dortmunds Marcel Schmelzer aufeinander.
Bild: Guido Kirchner (dpa)

Der 14.

Spieltag der Fußball-Bundesliga wird mit der Partie Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf eröffnet: Die restlichen Begegnungen im Überblick:

FC Bayern München - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Bayern sind seit vier Heimspielen sieglos, diese Negativserie soll enden. Der FCN holte in der laufenden Saison erst zwei Auswärtspunkte.

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STATISTIK: Der 1. FC Nürnberg hat zuletzt vor 26 Jahren ein Bundesligaspiel beim FC Bayern gewonnen. Sergio Zarate (2) und Christian Wück trafen am 28. März 1992 beim 3:1 im Olympiastadion.

PERSONAL: Kovac setzt auf die Siegerelf von Bremen um den zweifachen Torschützen Gnabry. Ein großes Handicap für Nürnberg ist der Ausfall von Kapitän Behrens (Bauchmuskelzerrung).

BESONDERES: Kovac feierte seinen ersten großen Erfolg als Trainer in Deutschland gegen den 1. FC Nürnberg. 2016 setzte er sich in der Relegation mit Eintracht Frankfurt gegen den "Club" durch.

FC Schalke 04 - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die in den bisherigen 13 Saisonspielen ungeschlagene Borussia kommt als Spitzenreiter. Die Schalker scheinen nach dürftigem Saisonstart auf dem Weg der Besserung.

STATISTIK: Der BVB ist gegen Schalke seit fünf Spielen sieglos. Zuletzt gab es ein 0:2, davor vier Remis. Am 8. November 2015 gelang den Dortmundern daheim ein 3:2. Ein Sieg auf Schalke ist sogar mehr als fünf Jahre her (Oktober 2013).

PERSONAL: Beim BVB ist nur der Einsatz von Abwehrspieler Zagadou fraglich. Den Schalkern fehlen in Di Santo, Mark Uth, Breel Embolo und Cedric Teuchert gleich vier Angreifer.

BESONDERES: Der Abstand zwischen beiden Teams beträgt nach nur 13 Spielen bereits 19 Punkte. So groß war er bei einem Hinrundenduell beider Teams noch nie.

Bayer Leverkusen - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Bayer ist nach dem unglücklichen 1:1 am Montag in Nürnberg als Tabellen-11. immer noch nicht im Soll. Die Gäste nähern sich nach zuletzt drei Niederlagen dem Relegationsrang.

STATISTIK: 15 Punkte nach 13 Spieltagen bedeuten für Leverkusen die schlechteste Bilanz seit zwölf Jahren. Mit der vierten Niederlage nacheinander würde der FCA seinen Vereinsnegativrekord egalisieren. Eine solche Serie gab es bislang vor gut sechs Jahren.

PERSONAL: Bayer fehlen weiter Retsos und Pohjanpalo, auch Sven Bender (Schmerzen am Fuß) fällt aus. Die Augsburger bangen um das Mitwirken von Torgarant Finnbogason.

BESONDERES: Der Leverkusener Volland steht vor seinem 200. Bundesliga-Spiel. Die Augsburger Max und Gregoritsch hoffen jeweils auf ihren 100. Einsatz.

VfL Wolfsburg - TSG 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der VfL beendete zuletzt die Erfolgsserien von Leipzig und Frankfurt. Trainer Labbadia will nun auch die seit sechs Spielen ungeschlagenen Hoffenheimer knacken.

STATISTIK: Wolfsburg hat bislang nur eines von zehn Heimspielen gegen Hoffenheim verloren. Allerdings hat die TSG bereits 15 Auswärtstore erzielt - das ist Bundesliga-Bestwert.

PERSONAL: Der VfL muss auf die gelbgesperrten Abwehrspieler Brooks und William verzichten. Hoffenheims Innenverteidiger Hübner kehrt nach fast viermonatiger Verletzungspause wohl auf den Platz zurück.

BESONDERES: VfL-Keeper Casteels trifft auf seinen Ex-Club: Die ersten 39 Bundesliga-Spiele bestritt er für Hoffenheim.

SC Freiburg - RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Freiburg ist seit vier Spielen ohne Sieg und damit so lange wie noch nie in dieser Saison. Leipzig ist Tabellendritter, hat aber auswärts zuletzt drei Pflichtspiele verloren.

PERSONAL: Leipzigs Forsberg fällt weiter aus, Kampls Einsatz ist wegen eines Infekts fraglich. Beim SCF kehrt Niederlechner wohl in den Kader zurück.

STATISTIK: Werner spielt gegen seinen Lieblingsgegner. Gegen keinen anderen Bundesligisten traf er so oft wie gegen Freiburg (neun Tore in acht Spielen). Im RB-Dress traf er in vier Spielen gegen den SC sechsmal und ging nie leer aus.

BESONDERES: Bei Freiburg standen an den letzten fünf Spieltagen stets elf deutsche Spieler auf dem Rasen, bei Leipzig in dieser Saison nie mehr als vier.

Hertha BSC - Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Hertha hat jüngst eine Serie von sechs Spielen ohne Sieg beendet. Die Berliner (20 Punkte) könnten zum Tabellenfünften Frankfurt (23) aufschließen. Die Eintracht musste sich gegen Wolfsburg (1:2) nach zuvor elf Pflichtspielen ohne Niederlage erstmals seit Ende September wieder geschlagen geben.

STATISTIK: Hertha hat eine gute Heimbilanz (3-2-1). Die Frankfurter sind auswärts mit vier Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen hinter dem FC Bayern und Dortmund das drittbeste Bundesliga-Team.

PERSONAL: Hertha-Coach Dardai wird wohl wieder auf die Doppelspitze Ibisevic/Selke setzen. Nach dem Ausfall von Luckassen, Dilrosun und Rekik herrscht in der Innenverteidigung Notstand. Bei Frankfurt ist der seit September verletzte Salcedo ein Startelf-Kandidat.

BESONDERES: Berlin hat gegen keinen aktuellen Erstligisten eine so gute Bilanz wie gegen Frankfurt: 28 Siegen stehen in 60 Duellen 16 Niederlagen gegenüber. Zudem schoss die Hertha gegen Eintracht 108 Bundesliga-Tore - so viele wie gegen keinen anderen Gegner.

FSV Mainz 05 - Hannover 96 (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mainz hat von den vergangenen vier Spielen drei gewonnen und will sich weiter nach oben orientieren. Hannover holte aus den letzten sechs Partien dagegen nur drei Punkte und steht auf einem Abstiegsplatz.

STATISTIK: Die Bilanz spricht für Hannover - wenn auch nur knapp. Von den bisher 22 Bundesligaduellen gewannen die Niedersachsen acht. Sechsmal holte Mainz drei Punkte, acht Partien endeten mit Remis.

PERSONAL: Die Hausherren haben Personalsorgen. Die beiden Torhüter Adler und Müller fallen ebenso aus wie Mwene, Berggreen, Baku und Holtmann. Bei Hannover fehlen Felipe, Bazee und Bebou. Der Einsatz von Maina und Elez ist fraglich.

BESONDERES: Mainz-Trainer Schwarz hat in seiner jungen Karriere noch keinen Punkt gegen Hannover geholt. Im Vorjahr gab es zuhause ein 0:1 und beim Rivalen ein 2:3.

Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Das 0:2 in Leipzig konnte die Laune nur bedingt trüben. Als Tabellenzweiter steht Gladbach noch immer glänzend da. Kellerkind VfB scheint nach zwei Erfolgen in den vergangenen drei Spielen im Aufwind.

STATISTIK: Gegen kein Team mussten die Gladbacher mehr Heimniederlagen hinnehmen als gegen Stuttgart (14). Gladbach stellt mit 30 Toren den zweitbesten Angriff, die Stuttgarter mit neun den schlechtesten.

PERSONAL: Die Gladbacher müssen erneut auf Ginter und Hofmann verzichten. Ein Comeback von Kramer ist unwahrscheinlich. Beim VfB ist die Rückkehr von Didavi offen. Ascacibar (Gelbsperre), Badstuber und Maffeo fehlen.

BESONDERES: Sechs Partien, sechs Siege: Mönchengladbach hat als einziger Bundesligist bisher alle seine Heimspiele gewonnen. (dpa)

Fakten zum 14. Spieltag

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