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Fußball

26.05.2015

Eintracht-Manager Hübner: Schwierig Trainer zu finden

Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner sucht einen neuen Trainer.
Bild: Frank Rumpenhorst (dpa)

Fragen an den Sportdirektor Bruno Hübner von Eintracht Frankfurt nach der Pressekonferenz zum Rücktritt von Trainer Thomas Schaaf.

Wie ist Ihre Reaktion auf den Rücktritt von Thomas Schaaf?

Bruno Hübner:Auch bei mir ist eine Enttäuschung da. Wir haben wirklich geplant, mit ihm in die neue Saison zu gehen. Alle Ebenen haben am Ende versucht, ihn von diesem Entschluss abzubringen. Noch in den letzten Tagen haben wir zusammen eine konkrete Planung für die neue Saison betrieben. Deshalb finde ich das schade.

Gab es für Sie schon früher Anzeichen für diesen Schritt?

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Hübner:Natürlich haben wir jeden Tag miteinander gesprochen. Er hat immer wieder mal seine Bedenken geäußert, hat die aber auch immer wieder beiseitegeschoben und ist bis zum Schluss sehr professionell mit der Situation umgegangen. Sein Anliegen hat er in der ganz konkreten Form zum ersten Mal am Sonntag nach dem Spiel gegen Bayer Leverkusen vorgetragen. Generell muss ich sagen: Die Zusammenarbeit mit Thomas war vorbildlich in allen Bereichen. Wir haben eine schwierige Saison mit vielen Ausschlägen nach oben und unten gehabt. Aber es war eine erfolgreiche Saison.

Wie lange wird die Suche nach einem neuen Trainer jetzt dauern? Und ist Sascha Lewandowski tatsächlich der Favorit?

Hübner:Ich kann auch nur noch einmal sagen: Wir haben bislang noch keine Gespräche mit einem anderen Trainer geführt. Das zeigt allein die Tatsache, dass ich jetzt eigentlich ein paar Tage in Urlaub fahren wollte. Das ist aber hinfällig, jetzt stellt sich leider wieder die Trainerfrage. Die Arbeit beginnt jetzt, es gibt in meinem Kopf aber noch keine konkreten Namen. Wenn man die Konstellation und vor allem die Bewegung gerade auf dem Markt sieht, ist es nicht so einfach, einen Trainer zu finden. Wichtig ist, dass der neue Trainer Eintracht Frankfurt kennt und die Mannschaft gut beurteilen kann. Denn wir haben zum ersten Mal seit Jahren die Möglichkeit, mit 80 Prozent der Mannschaft weiterarbeiten zu können. (dpa)

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