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Ehemaliger Bundesliga-Trainer

07.10.2019

Falsche Neun: Geyer kritisiert neue Fußball-Sprache

Eduard Geyer 2017 als Zuschauer auf der Tribüne bei einem Fußballspiel in Dresden.
Bild: Thomas Eisenhuth/dpa-Zentralbild/dpa

Der frühere Bundesliga-Trainer Eduard Geyer hat die zunehmende Verwissenschaftlichung des Fußballs kritisiert.

"Begriffe wie abkippende Sechs oder falsche Neun geben mir wenig. Heute haben Trainer tausend Parameter, und dann rutscht der Nachtwächter im entscheidenden Moment aus, weil er die falschen Schuhe anhat. Grundsätzlich wird mir der Fußball heute zu sehr zum Heiligtum gemacht", sagte Geyer dem "Kicker". Der frühere Cottbus-Trainer feiert am heutigen Montag seinen 75. Geburtstag.

Mit einigen Macken der heutigen Trainer-Generation kann Geyer wenig anfangen. "Was mich stört, ist, wenn Trainer bei einer Einwechslung etwa die Hand vor den Mund halten, damit man nicht sehen kann, was sie sagen. Das ist Kinderkram", bemängelte der letzte DDR-Auswahlcoach. Als Ausnahmen bezeichnete Geyer den Schalker David Wagner und Jürgen Klopp: "Der ist in seiner Art ja bisweilen eher mein Stil. Ich habe mich sehr gefreut, dass er die Champions League gewonnen hat und Welttrainer geworden ist." (dpa)

Trainerprofil Eduard Geyer auf dfb.de

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