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Fußball
13.06.2014

BVB will nicht auf Wechselverbot für Ginter reagieren

Der SC Freiburg hatte sein Veto gegen einen Wechsel von Matthias Ginter zum BVB eingelegt.
Foto: Patrick Seeger (dpa)

Das Wechselverbot für den Freiburger Abwehrspielers Matthias Ginter setzt bei Borussia Dortmund keinen Plan B in Gang.

Obwohl der Ligakonkurrent sein Veto einlegte und den Transfer des Fußball-Nationalspielers zum Revierclub damit verhinderte, erwägt Michael Zorc vorerst keine Neuverpflichtung für die zentrale Defensive. "In der Innenverteidigung rechnen wir mit der Rückkehr von Neven Subotic. In ihm, Sokratis und Hummels verfügen wir dort über drei exzellente Spieler", sagte der BVB-Sportdirektor den "Ruhr Nachrichten".

Der Bundesligist aus Freiburg hatte das Dortmunder Angebot für Ginter abgelehnt und dem 20 Jahre alten Profi den Wunsch verwehrt, schon nach der Fußball-WM zum BVB wechseln zu dürfen.

Auch in der Offensive sieht Zorc trotz des längerfristigen Ausfalls von Nationalstürmer Marco Reus keinen Handlungsbedarf: "Wir gehen davon aus, dass er Anfang September wieder spielfähig ist. Dann reden wir über zwei Bundesliga-Spiele und die erste Pokal-Runde, die wir ohne ihn spielen müssen." Reus hatte sich im WM-Test der DFB-Elf gegen Armenien einen Teilriss der vorderen Syndesmose oberhalb des linken Sprunggelenks und einen knöchernen Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite zugezogen. (dpa)

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