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16.03.2009

Hintergrund: Fernsehgebühr und Fußball

Hamburg (dpa) - Eine Fußballabgabe für alle TV-Haushalte, wie sie sich Bayern-Manager Uli Hoeneß vorstellt, könnte nur vom Staat beschlossen werden. In diesem Fall wären es die für das Fernsehen zuständigen Bundesländer.

Die Bundesländer haben auch die derzeitige Rundfunk- und Fernsehgebühr von 17,98 Euro im Monat in einem Staatsvertrag festgelegt, den die Landesparlamente verabschiedet haben. Eine Erhöhung um zwei Euro pro Monat, die dann dem Profi-Fußball zufließen, müsste von den Landesregierungen vereinbart und von den Parlamenten beschlossen werden.

Allerdings kann die Politik nicht völlig frei über die Fernsehgebühr entscheiden, denn eine unabhängige Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) berechnet, wie viel Geld die Sender brauchen, um ihren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Und dieser Auftrag schließt derzeit noch nicht die Mitfinanzierung des Profi-Fußballs ein. An den Gebührenvorschlag der KEF sind die Politiker weitgehend gebunden.

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