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FC Bayern München

30.05.2020

Hoeneß glaubt nicht an Havertz-Transfer und hofft auf Sané

Kai Havertz wird seit längerem mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht - Uli Hoeneß geht aktuell nicht von einem Transfer aus.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Uli Hoeneß kann sich aktuell keinen Transfer von Bayer Leverkusens Fußball-Nationalspieler Kai Havertz zum FC Bayern München vorstellen.

"Den würden wir sicherlich gerne haben. Aber in der jetzigen Zeit ist es so, dass man natürlich nicht ganz genau weiß, wie die wirtschaftliche Zukunft des gesamten Fußballs ist", sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters am Samstag im Radiosender Bayern 1.

Havertz wird seit längerem mit den Münchnern in Verbindung gebracht, europaweit hat der 20-Jährige Interesse geweckt. Um ihn aus seinem bis 2022 laufenden Vertrag bei Bayer Leverkusen herauszukaufen, ist eine sehr hohe Ablösesumme nötig. "Sportlich würde ich ihn gerne in München sehen", sagte Hoeneß. Aber "derzeit" könne er es sich "ehrlich gesagt nicht vorstellen".

In der Sendung "Heute im Stadion XXL" äußerte der Ehrenpräsident Hoffnung auf eine neue große Bayern-Mannschaft - mit Leroy Sané von Manchester City. "Ich glaube, wir sind an der Schwelle zu einer relativ tollen Generation", sagte der 68-Jährige, der "weiterhin gut eingebunden in die wichtigen Entscheidungen im Verein" sei.

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Hoeneß zählte zahlreiche Stars des aktuellen Kaders auf, äußerte dazu Hoffnung auf die Vertragsverlängerungen mit David Alaba und Thiago. Und er "hoffe" auf Sané. "Wir haben eine junge entwicklungsfähige Mannschaft. Ich kann mir gut vorstellen, wenn alles optimal läuft, beginnt gerade eine neue Ära Bayern München."

Lobend äußerte sich Ex-Präsident Hoeneß über seinen Nachfolger Herbert Hainer und über den von ihm ausgewählten neuen Vorstand Oliver Kahn. "Was ich bisher so sehe, höre und miterlebe, ist das alles prima gelungen. Es ist kein Zufall, dass der FC Bayern nach wie vor fantastisch dasteht", sagte Hoeneß. Die Verpflichtung von Hansi Flick als Cheftrainer bis 2023 sei eine "überragende Entscheidung". (dpa)

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