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12.06.2009

Köln-Trainer Zvonimir Soldo: "Bin ein Arbeiter"

Köln-Trainer Zvonimir Soldo: «Bin ein Arbeiter»
Bild: DPA

Köln (dpa) - Zehn Tage nach der überraschenden Demission von Christoph Daum hat Fußball-Bundesligist 1. FC Köln den 41 Jahre alten Kroaten Zvonimir Soldo am 12. Juni als neuen Cheftrainer präsentiert.

Der ehemalige Erstliga-Profi des VfB Stuttgart, der für die Schwaben zwischen 1996 und 2006 301 Partien absolvierte, erhält am Geißbockheim einen Vertrag bis 30. Juni 2011.

Als Spieler hatten Sie einen hervorragenden Ruf. Wie werden Sie als Trainer arbeiten?

"Ich war Führungsspieler, und so können Sie mich auch als Trainer einschätzen. Ich bin ein Arbeiter, ich beschäftige mich gern mit Strategie und Disziplin, und ich werde sehr kommunikativ mit meinen Spielern sein."

Köln-Trainer Zvonimir Soldo: "Bin ein Arbeiter"

Welche Ziele haben Sie mit dem 1. FC Köln?

"Als Aufsteiger hast du es im zweiten Jahr schwer. Wir wollen mehr Punkte als in der vergangenen Saison holen und zu Hause eine Macht werden."

Welchen Zeitplan haben Sie?

"Ich habe schon mit der Arbeit begonnen, aber ich muss noch viele Dinge erledigen. Ich habe schon mit einigen Spielern Kontakt aufgenommen, zum Beispiel mit Lukas Podolski. Er ist eine Riesenverstärkung."

Sind Christoph Daums Fußstapfen hier zu groß?

"Nein, sonst wäre ich nicht gekommen. Ich schätze Daum als absoluten Fachmann, aber ich gehe meinen eigenen Weg."

Was hat Sie an der neuen Aufgabe besonders gereizt?

"Das tolle Stadion, das tolle Publikum. Ich habe während meiner Trainer-Ausbildung sieben Monate hier gelebt und viel Spaß gehabt. Damals habe ich gesehen, welchen Stellenwert der FC in dieser Stadt und bei diesen Leuten hat. Jetzt bin ich Trainer hier, und das ist eine große Herausforderung."

Wie hielten Sie zuletzt Kontakt zur Bundesliga?

"Ich war oft in Deutschland und habe zu Hause in Zagreb Fernsehen geschaut."

Haben Sie eine Ausstiegsklausel im Vertrag?

"Nein!"

Aufgezeichnet von Dietmar Fuchs, dpa

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