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Fußball

19.04.2015

Mainz froh über 3:2 in Freiburg

Die Mainzer siegten in Freiburg mit 3:2.
Bild: Patrick Seeger (dpa)

Die Zukunft des FSV Mainz 05 sieht gut aus. "Das macht alles einfacher. Im täglichen Training aber auch in den Spielergesprächen", sagte Trainer Martin Schmidt nach dem wichtigen 3:2 (2:0) gegen den direkten Konkurrenten SC Freiburg.

Fünf Spieltage vor Saisonende hat Mainz nun sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz der Fußball-Bundesliga und kann den eigenen und möglichen neuen Spielern eine Perspektive bieten. "Für die Gesamtkonstellation war das sehr wichtig für Mainz 05", sagte Schmidt.

Noch deutlicher wurde Yunus Malli, der mit seinem 3:1 nach 83 Minuten für die Vorentscheidung gesorgt hatte: "Super wichtige drei Punkte. Vielleicht die wichtigsten drei in der Saison bisher", sagte er am Samstag. "Durch sind wir natürlich noch nicht, aber es ist ein Riesenschritt."

Insbesondere für die Zukunft des umworbenen Stürmers Shinji Okazaki in Mainz dürfte der Klassenerhalt Grundvoraussetzung sein, auch wenn Schmidt mit einem Verbleib des japanischen Nationalspielers rechnet. "Er hat einen Vertrag. Wenn ein Spieler Vertrag hat, gehe ich auch davon aus, dass er bei uns spielt", sagte der Schweizer am Samstag über den Torschützen zum 1:0 und 2:0, der von Liga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach und englischen Clubs umworben werden soll. "Er hat die Tore nicht reingekrönt sondern reingekämpft. Da hat man wieder gesehen, wie wichtig der Kerl für Mainz 05 ist und warum man ihn unbedingt im Winter halten wollte und auch halten will."

Bis zu Okazakis elftem Saisontor in der 39. Minute war Mainz kaum einmal gefährlich vors gegnerische Tor gekommen - im Gegensatz zu den überhaupt nicht wie ein Abstiegskandidat spielenden Freiburgern. Das zweite Tor in der Nachspielzeit stellte den Spielverlauf vollends auf den Kopf. "Da denkst du: wie kann so ein Spiel 2:0 stehen?", haderte SC-Trainer Christian Streich. Seine Mannschaft habe eigentlich fast alles richtig gemacht und nur "zwei, drei nervöse Momente" gehabt.

Streich ist sich daher sicher: "Wir müssen den Weg weitergehen. Der Weg stimmt." Durch die erste Niederlage nach zuletzt drei Partien mit sieben Punkten konnte der Sportclub die Pleiten von Hannover (0:4 in Leverkusen), Paderborn (0:3 in Dortmund) und Stuttgart (1:2 in Augsburg) nicht nutzen und hat weiter nur zwei Punkte Vorsprung auf Rang 16. Die Tore von Admir Mehmedi (81.) und Jonathan Schmid (91.) kamen zu spät. "Es wird bis zum letzten Spieltag brutal für uns", betonte Streich.

Vier der fünf noch ausstehenden Partien sind Duelle mit anderen Abstiegskandidaten, nur Rekordmeister Bayern München schiebt sich am 33. Spieltag dazwischen. Kommenden Samstag muss der SC beim VfB Stuttgart zum Baden-Württemberg-Derby antreten. Innenverteidiger Pavel Krmas ist dann gelbgesperrt. Streichs Wunsch für den Rest der Saison: "Ich hoffe, dass wir es in dieser Saison schaffen, noch ein Spiel so zu gewinnen, wie Mainz heute. Wo du vier Torchancen hast und machst drei davon." (dpa)

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