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Fußball

09.05.2015

Nach 1:1: Was spricht für Hamburg und was für Freiburg?

HSV-Coach Bruno Labbadia (l) und Freiburgs Trainer Christian Streich müssen noch um den Klassenerhalt zittern.
Bild: Marcus Brandt (dpa)

Der Hamburger SV und der SC Freiburg haben im packenden Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga vorgelegt. Am 32. Spieltag trennen sich die Konkurrenten mit 1:1. Richtig verbessern können beide Teams ihre Ausgangslage damit nicht.

Doch die Rettung ist für beide aus eigener Kraft weiter möglich. Der Hamburger SV ist mit 32 Punkten 14., Freiburg folgt mit einem Zähler einen Platz dahinter.

Das spricht für den Hamburger SV im Abstiegskampf:

Obwohl die Leistung gegen Freiburg nicht stimmte, hat der HSV einen Lauf. Sieben Punkte aus drei Spielen geben Selbstvertrauen - ein Tor in der Schlussminute sowieso. Sogar lange kritisierte Akteure wie Rafael van der Vaart wollen auf keinen Fall historische Hamburg-Absteiger sein. Pluspunkt ist offenkundig auch Trainer Bruno Labbadia, der als Turbojubler die notwendige Mentalität vorlebt.

Das spricht gegen den Hamburger SV im Abstiegskampf:

Trotz drei Spielen ohne Niederlage: Die Abwehr ist schwach. Der Sturm ist schwach. Und jetzt geht es auch noch gegen den VfB Stuttgart mit Ex-Coach Huub Stevens, gegen den der HSV immer schlecht aussieht. Kommen die Hamburger ohne Zähler aus dem Ländle zurück, droht ein Abstiegsendspiel gegen Schalke, das selbst noch Punkte für die Europa League braucht - mental keine leichte Situation.

Das spricht für den SC Freiburg im Abstiegskampf:

Trainer Christian Streich sprach die größte Hoffnung offen aus: Die Art und Weise, wie seine Freiburger in Hamburg spielten war besser als es ein Absteiger eigentlich tut. Offensiv, ohne Angst. Mit großem Herz wollen die Breisgauer offenbar ihre Chance suchen. "Ich bin stolz, diese Spieler zu trainieren. Sie haben Charakter", sagte der Coach. Das dürfte der größte Pluspunkt im Abstiegskampf sein.

Das spricht gegen den SC Freiburg im Abstiegskampf:

Fünf Spiele ohne Sieg, dazu noch der Nackenschlag später Tore nach vergebenen Großchancen wie jetzt gegen den HSV. Die Breisgauer müssen mental viel verarbeiten. Zudem ist das Restprogramm schwer. Kommende Woche kommt der FC Bayern nach dem zweiten Barcelona-Spiel und will mit Sicherheit sein Gesicht wahren. Dann geht's zum Abstiegsfinale nach Hannover, wo mehr denn je gute Nerven gefragt sein werden. (dpa)

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