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Nach zwei Niederlagen
31.08.2019

Bremer Sorge vor dem Fehlstart: Werder gegen FCA unter Druck

Frustriert über den Bremer Saisonstart: Werder-Coach Florian Kohfeldt.
Foto: Carmen Jaspersen (dpa)

Zwei Niederlagen zum Bundesliga-Auftakt sorgen auch bei Werder-Trainer Florian Kohfeldt für ungewohnte Reaktionen. Gegen den FC Augsburg am Sonntag wird selbst bei einer weiteren Niederlage das Saisonziel noch nicht überdacht werden.

Auf den üblichen Tabellen-Blick verzichtet Florian Kohfeldt im Moment lieber. "Er sorgt für eine gewisse Frustration", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen

Vor dem dritten Saisonspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FC  Augsburg stehen die ambitionierten aber noch punktlosen Norddeutschen daher bereits unter Druck. Ein Sieg wäre "für die Grundstimmung sehr wichtig", eine Niederlage würde den Fehlstart allerdings komplett machen.

Von einer "Zielrelativierung" würden die Bremer dann noch nicht reden. Das Erreichen des internationalen Wettbewerbs wird auch bei einer möglichen Pleite gegen den Abstiegskandidaten Augsburg nicht infrage gestellt werden. "Dafür ist es zu früh", erklärte  Kohfeldt. Dennoch würden die Norddeutschen vorerst im Tabellenkeller stecken. "Wir sollten punkten, wenn wir weiterhin realistische Chancen haben und nicht nur hinterherlaufen wollen", forderte der 36-Jährige.

Die beiden Niederlagen zum Auftakt gegen Fortuna Düsseldorf (1:3) und bei der TSG 1899 Hoffenheim (2:3) haben für einen "genervten"  Werder-Trainer gesorgt, weil Werder in der Tabelle null Punkte aufzuweisen hat. Am Weg mit offensivem Fußball wird aber trotz des Stotterstarts und der großen Personalsorgen nicht gerüttelt. "Bislang hatte ich nicht das Gefühl, dass es daran Zweifel gibt", berichtete Kohfeldt.

Doch in der derzeit schwierigen Situation greift der Trainer zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Auf Fragen zum Verlust des zu  Fenerbahce Istanbul abgewanderten Kapitäns Max Kruse reagierte der sonst so eloquente Kohfeldt gereizt und kritisierte die Berichterstattung nach dem Start-Patzer gegen Düsseldorf überraschend deutlich. Seiner Mannschaft solle laut des Werder-Coaches "sehr, sehr früh in der Saison eine Situation eingeredet werden", schimpfte er.

Seit seiner Amtsübernahme im Herbst 2017 ging es für Werder und Kohfeldt fast stetig nach oben. Aus einem Abstiegskandidaten formte der vom DFB zum Trainer des Jahres 2018 ernannte gebürtige Siegener eine Mannschaft, die in der vergangenen Spielzeit als Achter knapp an Europa vorbeirauschte. Noch vor dem ersten Spieltag wurde der Vertrag daher langfristig bis 2023 verlängert. "Er hat einen Spielstil geprägt, der für attraktiven und offensiven Fußball steht", schwärmte Sportchef Frank Baumann von seinem Trainer. An der Weser gilt Kohfeldt als unantastbar, auch bei einer möglichen Niederlagen-Serie.

Dennoch gibt es im Bremer Umfeld einige Sorgenfalten. Erhoffte Verstärkungen wie Marko Grujic (FC Liverpool), Benjamin Henrichs (AS Monaco) oder Michael Gregoritsch (FC Augsburg) landeten nicht in Bremen. Ob Wunschspieler Nabil Bentaleb (FC Schalke) noch bis zum 2. September zu Werder kommen wird, ist eher unwahrscheinlich. Für Kohfeldt jedoch kein Grund, zu klagen. "Gemessen an unseren Möglichkeiten haben wir alles rausgeholt", sagte er und lobte Sportchef Baumann.

Mit Michael Lang von Borussia Mönchengladbach wurde zumindest auf die Verletzungsmisere in der Bremer Defensive reagiert. Die Abwehrspieler Ludwig Augustinsson, Milos Veljkovic, Sebastian Langkamp und der erst vor einigen Wochen verpflichtete Ömer Toprak fehlen langfristig. Lang dürfte daher am Sonntag umgehend sein Debüt feiern und soll helfen, die ersten Punkte einzufahren. Dann wird auch Kohfeldt wieder gerne auf die Tabelle blicken. (dpa)

Werder-Augsburg bei bundesliga.de

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.08.2019

Die Stammposition vom Jedvaj ist IV, es war mit ein Grund warum er dem Wechsel zugestimmt hat dass er nicht mehr auf die Aussenpositionen verschoben wird.

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31.08.2019

"Zu unserer Innenverteidigung; der Jedvaj ist manchmal ein Bruder Leichtfuß, das muss er sich abgewöhnen"
.
Jedvaj hat bis jetzt nirgends in der Innenverteidigung gespielt, immer Aussenverteidiger. Ich finde, er fühlt sich innen auch nicht wohl.

"Ich hoffe der Trainer stellt den Khedira auf seine angestammte Position und nicht wieder als Notnagel in die IV."
Sehr gut erkannt! Khedira muss neben Baier spielen, da hat er überragende Spiele gemacht. Und vor allem hat er da die Abwehr entlastet.
Es kommen viel weniger Bälle durch!

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31.08.2019

so schaut's aus: Nicht erst seit dem Spiel gegen Union wird klar, es fehlt ein Strippenzieher. Der Gregerl als Zehner, mir fehlt da u.a. die Beißermentalität, ich sag mal, letzte Ausfahrt Bremen, wird’s ein nachträgliches Bewerbungsschreiben. Klappt das wieder nicht, muss sich Trainer Schmidt langsam was einfallen lassen.
Zu unserer Innenverteidigung; der Jedvaj ist manchmal ein Bruder Leichtfuß, das muss er sich abgewöhnen, klare Pässe und die legere Art wenn ich's mir leisten kann.
Die Katz ist ja aus dem Sack, mit dem Jeffrey wird erst im Oktober zu rechnen sein, nicht nur deshalb hat man den Felix Uduokhai den Wölfen auf ein Jahr abgeluxt.Ich hoffe der Trainer stellt den Khedira auf seine angestammte Position und nicht wieder als Notnagel in die IV.

Bei Werder heißt's schon Land unter, Ausbeute Null Points, Kohfeldt muss außerdem fünf Abwehrspieler ersetzen, Lang wurde deshalb nachgeordert. Damit steigen die Aktien an der Weser zu punkten, denn auch ihr bester Angreifer Rashica muss noch pausieren.
Gespannt bin ich ob gegen die Bremer Stadtmusikanten, das in der DNA des neuen FCA ja verankerte “ Umschaltspiel ratzfatz “ endlich zur Ausführung kommt. Das Spiel müssen wir garantiert nicht machen, also dann.......!

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