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Fußball

19.04.2015

Rekorde und Platz drei für Bayer

Die Leverkusener hatten nach dem 4:0-Sieg gegen Hannover mächtig gute Laune.
Bild: Marius Becker (dpa)

Roger Schmidt trat nach dem 4:0 (2:0) gegen Hannover 96 mit einem Dauergrinsen auf - zurecht. Denn mit dem siebten Sieg in Serie stellten die Profis des Bayer-Trainers den 14 Jahre alten Leverkusener Vereinsrekord ein.

Das 14. Zu-Null-Spiel in einer Saison ist gleichfalls Einstellung einer Club-Bestmarke. "Ein sehr gutes Zeichen", kommentierte Fußball-Lehrer Schmidt, sieht darin aber "nur einen Nebeneffekt". Viel bedeutungsvoller ist für ihn die Dreier-Serie: "Dabei sechsmal zu null - das ist eine großartige Leistung." Und mit eben jener stürmte die Werkself auf Rang drei, unter dem Bayer-Kreuz dürfen sie nun über die direkte Königsklassen-Qualifikation spekulieren.

Ömer Toprak (20. Minute), Julian Brandt (40.), Kyriakos Papadopoulos (49.) und Stefan Kießling (70.) machten es mit ihren Treffern vor 29 482 Zuschauern möglich. Trotzdem wiegelte Sportchef Rudi Völler ab, als er einschränkend bemerkte, die Situation des Teams habe sich "ein wenig verbessert".

Die aktuellen Fakten sprechen gegen "ein wenig": Erstmals seit dem 17. Bundesligaspieltag liegt Bayer wieder vor der Borussia vom Niederrhein, wenngleich nur dank der besseren Tordifferenz von plus drei. Psychologisch war der Effekt spürbar, beispielsweise bei Lars Bender. "Ein guter Schritt Richtung Champions League", bewertete der Nationalspieler die neue Lage. Bayer-Boss Michael Schade: "Die Mannschaft hat ein riesiges Selbstvertrauen."

Allerdings sind die bevorstehenden Aufgaben nicht so ganz einfach. Am Samstag muss Bayer zum Derby in Köln antreten, dann kommt am 2. Mai Titelverteidiger Bayern München in die BayArena. Eine Woche danach könnte im direkten Duell mit Mönchengladbach eine Vorentscheidung fallen. Schmidt versprach: "Wir werden nicht einbrechen."

So, wie sich seine Pressing-Spezialisten seit Wochen präsentieren, könnte Bayer-Muntermacher Schmidt mit seiner Prognose richtig liegen. Der spät eingewechselte Kapitän Simon Rolfes hielt fest, die Mannschaft sei "vom Kopf her und von der Mentalität hellwach". Stimmt. Denn im Gegensatz zum Hau-Ruck-Stil der Hinrunde agieren die Bayer-Profis überlegter, ruhiger vor dem gegnerischen Tor, dominanter im Spielfluss. Und so soll Rang drei auch bis zum 23. Mai gehalten werden. (dpa)

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