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Jubel-Salute

18.10.2019

Schalke hat mit türkischstämmigen Spielern gesprochen

Nach dem Militär-Salut türkischer Fußball-Nationalspieler sucht Schalke 04 unter anderem mit Kabak das Gespräch.
Bild: Tim Rehbein/dpa

Gelsenkirchen (dpa) - Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat nach den vielkritisierten Jubel-Saluten bei den Türkei-Länderspielen mit seinen türkischstämmigen Spielern gesprochen.

"Wir haben uns ausgetauscht und gesagt, was wir nicht wollen: Krieg, Terror und Gewalt", sagte Schalke-Trainer David Wagner. Teilgenommen an dem Gedankenaustausch, wie es Wagner beschrieb, haben unter anderen der deutsche Nationalspieler Suat Serdar, der türkische Nationalspieler Ozan Kabak und der junge Stürmer Ahmed Kutucu.

Kabak hatte bei den Spielen der Türkei in der EM-Qualifikation gegen Albanien und in Frankreich auf der Bank gesessen, sich nach dem Heimspiel aber dem Salut der Kollegen angeschlossen. Serdar, der gegen Argentinien und in Estland als Einwechselspieler für Deutschland spielte, hatte Kabak bereits in Schutz genommen. "Wir sind alle gegen Krieg. Auch Ozan", sagte der Mittelfeldspieler.

In dem nun stattgefundenen Gespräch im Verein sei es laut Wagner zu einem Austausch über die Sichtweisen in beiden Kulturen gekommen. "Es war - auch für mich - ein total lehrreiches und interessantes Gespräch. Wir haben erfahren, wie dort das Militär angesehen wird. Wir haben ihnen erklärt, wie die Bundeswehr in Deutschland angesehen wird", sagte Wagner. (dpa)

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