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Nach Investor-Einstieg

14.08.2019

Schiller: Für Hertha-Börsengang keine konkreten Überlegungen

Die Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller (l) und Michael Preetz.
Bild: Andreas Gora (dpa)

Berlin (dpa) – Fußball-Bundesligist Hertha BSC plant trotz des Einstiegs von Investor Lars Windhorst noch nicht den Gang an die Börse.

"Für einen Börsengang gibt es keine konkreten Überlegungen und erst recht keine konkrete Planung", sagte Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller im Doppel-Interview mit Manager Michael Preetz der "Süddeutschen Zeitung".

Allerdings schloss Schiller einen solchen Schritt nicht aus. Das sei natürlich eine theoretische Möglichkeit, die aber Hertha BSC und seine Gremien zu entscheiden hätten, "nicht der Investor". Hertha eröffnet am Freitag beim deutschen Meister FC Bayern München (20.30 Uhr/ZDF) die Bundesliga-Saison.

Dank der 125 Millionen Euro durch Windhorst werde sich aber die "grundsätzliche Philosophie" nicht ändern. "Wir werden mit dem Geld auch nicht Bayern, Dortmund oder RB Leipzig angreifen können", sagte Preetz, "aber wir werden uns gegenüber den Vereinen, mit denen wir konkurrieren, abheben können." Ziel seien langfristig die internationalen Startplätze.

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Um diese Ziele zu verwirklichen, soll 2025 ein eigenes Fußballstadion zur Verfügung stehen, welches Preetz als essenziell wichtig für den Fortbestand und die Zukunft ansieht. Der frühere Stürmer hofft immer noch auf einen Platz im Olympiapark, was Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) erst kürzlich abgelehnt und dafür erneut den Standort Flughafen Tegel ins Spiel gebracht hatte. Schiller forderte die Berliner Politik auf, "sich endlich zu Hertha und einem neuen Stadion zu bekennen und das dann auch in Taten" umzusetzen. "Wir stehen für alle sinnvollen Lösungen zur Verfügung." (dpa)

Webseite von Hertha BSC

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