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  5. Schmähplakate gegen Hopp: Täter-Identifizierung in Gladbach läuft auf Hochtouren

Schmähplakate gegen Hopp
24.02.2020

Täter-Identifizierung in Gladbach läuft auf Hochtouren

Gladbacher Fans zeigen ein Transparent mit dem Konterfei von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp.
Foto: Roland Weihrauch/dpa

Die Identifizierung der Täter, die das Fadenkreuz-Plakat gegen Dietmar Hopp beim Bundesligaspiel in Mönchengladbach gezeigt haben, läuft auf Hochtouren.

Allerdings wird die Auswertung von Video- und Fotoaufnahmen einige Zeit dauern.

"Das ist Detailarbeit", sagte Borussias Mediendirektor Markus Aretz. Dem Verein ist daran gelegen, die Täter ausfindig zu machen und mit Stadionverboten zu belegen. "Da geht es mir gar nicht um Geld, was als Strafe für den Club folgen wird, sondern darum, diese Leute aus dem Stadion zu kriegen", sagte Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers der "Rheinischen Post".

Unterstützung erhält der Club von der Polizei. Neben der Auswertung von Videomaterial werden auch andere Spuren verfolgt. "Gut ein Dutzend Maleranzüge, mit denen sich die Rädelsführer unkenntlich gemacht hatten, sind sichergestellt und werden auf Spuren untersucht", sagte Mönchengladbachs Polizei-Präsident Mathis Wiesselmann der "RP".

Der Club wurde vom Deutschen Fußball-Bund zu einer Stellungnahme aufgefordert, der Kontrollausschuss wird ein Ermittlungsverfahren einleiten. Die Beleidigungen und Schmähungen aus der Nordkurve im Borussia-Park gegen Hoffenheims Mehrheitseigner und Mäzen hatten am Samstag fast zum Abbruch der Bundesliga-Partie gegen 1899 Hoffenheim geführt. (dpa)

Bericht Rheinische Post (hinter Bezahlschranke)

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Die Diskussion ist geschlossen.

23.02.2020

Es wird höchste Zeit, dass solche Vollpfosten die Rechnung in Form von Stadion Verboten bekommen.
Sollten das die Vereine nicht schaffen, muss man ihnen nur Punkte abziehen, für solche Aktionen, dann lernen sie es ganz schnell.

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22.02.2020

Sehr geehrter Herr Hopp, ich bin Borussen Fan und möchte mich bei Ihnen entschuldigen. So etwas geht gar nicht. Es waren ca. 30 vermummte Ultras, das sind natürlich 30 zu viel. Auch wenn es diese Aktion nicht besser macht, kann ich Ihnen aber versichern, dass über 50 000 Stadionbesucher mit "Ultras raus!"-Rufen eine klare Stellungnahme bezogen haben. Herr Hopp, ich hoffe, Sie führen Ihre gute Arbeit weiter.

Michael Makowka

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