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"Vetternwirtschaft"
15.09.2019

Trainer Funkel verteidigt Fortuna-Bosse gegen Vorwürfe

Verteidigt die Vereins-Führung gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft: Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel.
Foto: Marius Becker (dpa)

Düsseldorf (dpa) - Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel verteidigt die Führung des Fußball-Bundesligisten gegen den Vorwurf der "Vetternwirtschaft".

Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" hatte in seiner aktuellen Ausgabe dem Vorstandschef Thomas Röttgermann "Günstlingswirtschaft" und Aufsichtsratschef Reinhold Ernst indirekt mangelnde Führungskompetenz vorgeworfen. "Das ist eine Kampagne gegen Röttgermann und Ernst. Das hat wenig Inhalt. Es geht um völlig harmlose Dinge", sagte Funkel der "Bild am Sonntag".

Zuvor hatte die Fortuna die Vorwürfe insbesondere an Röttgermann zurückgewiesen. Dieser habe in Felix Welling einen ehemaligen Kollegen von seinem früheren Club VfL Wolfsburg, Freund und Geschäftspartner als Direktor zur Fortuna geholt. "Das ist alles bösartig. Das hat Thomas Röttgermann null verdient", urteilte Funkel.

Fortuna hatte in einer Stellungnahme betont, "dass der Vorstand bei der Personalbesetzung ausschließlich fachliche Qualitäten als Kriterium" zugrunde legen würde. Auch das "Handelsblatt" hatte zuvor bereits Röttgermann fragwürdige Arbeitsweisen vorgeworfen und sich wie nun auch der "Spiegel" auf interne Mails und Unterlagen berufen. Die Fortuna sucht bislang erfolglos nach einem möglichen Informanten innerhalb des Vereins. (dpa)

Spiegel-Bericht - Bezahlschranke

Stellungnahme der Fortuna dazu

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