Newsticker

Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Stand seit April
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball
  4. Bundesliga
  5. VfB-Chef Staudt fordert Toleranz für Homosexuelle

05.06.2009

VfB-Chef Staudt fordert Toleranz für Homosexuelle

Stuttgart (dpa) - Präsident Erwin Staudt vom VfB Stuttgart hat erneut für mehr Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben im Fußball geworben.

"Wir als Verein sind ein Ort, der weltanschaulich neutral ist und Andersdenkende respektiert. Deswegen ist es unsere Aufgabe, gegen Homophobie in den Stadien anzugehen", sagte der Chef des schwäbischen Bundesligisten in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung".

Der Fußball sei aber im Unterschied zu anderen gesellschaftlichen Bereichen noch "eine Bastion. Offensichtlich sind einige im Publikum noch immer nicht bereit, über eine gewisse Toleranzhürde zu gehen", sagte Staudt dem Blatt weiter. Irgendwann werde es aber kein Thema mehr sein, welche sexuellen Vorlieben ein Fußballer habe. "Hauptsache, er kickt gut." Staudt will am 5. Juni an einem Aktionsabend gegen Homophobie teilnehmen, der beim VfB Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) stattfand. Der 61-Jährige ist zudem Schirmherr des Stuttgarter Christopher Street Day (CSD).

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren