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Fußball

20.02.2015

Zurück zu den Mainzer Tugenden: Schmidt "sehr positiv"

Der neue Cheftrainer Martin Schmidt soll den Mainzern neuen Schwung verleihen.
Bild: Arne Dedert (dpa)

500 - Diese Zahl ist der große Unterschied zwischen dem neuen Mainzer Trainer Martin Schmidt und Frankfurts Coach Thomas Schaaf. Exakt so viele Bundesliga-Spiele hat Schaaf seinem Mainzer Kollegen an Erfahrung voraus, wenn beide am Samstag in Mainz im Derby aufeinandertreffen.

Während das Duell für den Frankfurter Trainer trotz der nachbarschaftlichen Nähe ein ganz normales ist, fiebert Schmidt seinem ersten Auftritt im Rampenlicht entgegen.

"Wir haben die Zeit optimal genutzt. Viele Spieler kenne ich ja als U23-Trainer schon lange. Mein Eindruck ist sehr positiv", sagte der 47-jährige Schweizer. Gerade einmal fünf Trainingseinheiten hat der Nachfolger des am Dienstag entlassenen Kasper Hjulmand, um sein zuletzt stark verunsichertes Team wieder auf Kurs zu bringen. Dabei will Schmidt wieder auf die alten Mainzer Tugenden setzen, mit denen sein Vorbild Thomas Tuchel beim FSV so viel Erfolg hatte.

Gegenpressing, Balleroberungen, Umschaltspiel, Leidenschaft und Spaß - diese unter Hjulmand vermissten Elemente will Schmidt neu beleben und damit die Zuschauer begeistern. Auf seine erste Startelf hat sich der FSV-Coach noch nicht festgelegt. "Wir haben die ganze Woche genau beobachtet. Was zusammen passt, bleibt zusammen. Was wir anpassen möchten, weil wir aggressiv gegen den Ball arbeiten wollen, wird angepasst", erklärte Schmidt. Der während der Woche erneut leicht verletzte Jonas Hofmann trainiert wieder. Allerdings sei unter seinem Vorgänger auch nicht alles schlecht gewesen. "Vieles war bisher gut."

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Schmidt kann gegen die Eintracht, die noch nie ein Ligaspiel in Mainz gewinnen konnte, auch auf Unterstützung aus seiner Schweizer Heimat setzen. Die Reaktionen auf seine Beförderung seien absolut positiv gewesen, sagte der neue Mainzer Trainer. "Da freut sich das ganze Tal. Es gibt ja nicht so viele Schweizer, die in der Bundesliga trainieren oder trainiert haben."

In Frankfurt haben sie den Trainerwechsel registriert, beeinflussen lassen will sich Schaaf davon nicht. Natürlich sei man auf die eine oder andere Veränderung eingestellt. "Wir sind ja nicht mehr in der Kreisklasse oder in der E-Jugend", sagte der erfahrenste Coach des Oberhauses.

Nach der guten Leistung beim 1:0 gegen den FC Schalke 04 wollen sich die Hessen aber lieber auf sich selbst konzentrieren. "Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann können wir ein sehr starker Gegner sein", sagte Schaaf, der über Schmidt nichts sagen wollte. "Ich kenne ihn nicht."

Personell sieht es für den Frankfurter Trainer wieder besser aus. Carlos Zambrano hat seine Gelbsperre abgesessen und Bamba Anderson seinen grippalen Infekt auskuriert. Damit kann Schaaf wieder auf sein etatmäßiges Innenverteidiger-Duo bauen. Fehlen werden dagegen Makoto Hasebe (Gelbsperre) und Aleksandar Ignjovski (Magen-Darm-Grippe). (dpa)

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