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DFB-Pokal
22.05.2016

Marcel Schmelzer: Schiedsrichter war entscheidend

Marcel Schmelzer sah eine Entscheidung von Schiedsrichter Marco Fritz als mitentscheidend für den Spielverlauf des Endspiels gegen den FC Bayern an.
Foto: Tobias Schwarz

Dortmunds Linksverteidiger Marcel Schmelzer geht nach der Pokalniederlage hart mit Schiedsrichter Marco Fritz ins Gericht und sieht sich zum wiederholten Male benachteiligt.

Der FC Bayern war gegen Borussia Dortmund im Pokalendspiel die bessere Mannschaft. Das räumt auch BVB-Verteidiger Marcel Schmelzer ein. "Es war schwierig, unser Spiel durchzudrücken, da es die Bayern einfach gut gemacht haben", so der 28-Jährige.

Alleine dem Können der Münchner war seiner Meinung nach der Pokalsieg aber nicht geschuldet. Seiner Meinung nach hätte das Spiele eine andere Wendung nehmen können, wenn Schiedsrichter Marco Fritz in der 39. Minute Franck Ribéry mit Rot vom Platz gestellt hätte. Eine Entscheidung, die er durchaus hätte treffen können, schließlich langte der Franzose Gegenspieler Gonzalo Castro ins Auge. "Wenn in der ersten Halbzeit eine Tätlichkeit passiert und die nicht regelkonform bestraft wird, ist das für mich ganz klar spielentscheidend. Ich glaube nicht, dass uns zehn Bayern genauso angelaufen hätten wie elf", so Schmelzer.

Für ihn ist es nicht das erste Mal, dass ein Finale maßgeblich vom Schiedsrichter geprägt wurde. "Ich habe auch eigentlich echt keinen Bock mehr, hier zum dritten Mal nach einem Finale zu stehen und über eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters zu sprechen. Wahnsinn." Damit spielt er auf das verlorene Champions-League-Finale 2013 und die Pokalniederlage 2014 an. Vor zwei Jahren im Endspiel von Berlin, wurde ein regelkonformes Tor von Mats Hummels nicht anerkannt. Im Königsklassen-Finale fühlten sich die Borussen benachteiligt, weill Ribéry nach einem Ellbogenschlag gegen Lewandowski lediglich die Gelbe Karte gesehen hatte.  time

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Die Diskussion ist geschlossen.

22.05.2016

Nun ja, es ist immer einfach, den Schiedsrichter verantwortlich zu machen. Klar, er hätte Ribery rot geben können, vielleicht sogar müssen. Aber dann wäre es ein völlig anderes Spiel geworden, dass der BVB nicht notwendigerweise gewonnen hätte.

Ganz abgesehen davon hätte Sokratis, der durch ein nettes Faul im Strafraum den Blick auf VidalsRücken freilegte, auch vom Platz gemusst, und Bayern hätte einen Elfmeter bekommen müssen.

Lassen wir als den Schiedsrichter einfach aus dem Spiel, der ja insgesamt nicht schlecht gepfiffen hat und die wenigen Fehler gleichmäßig verteilt hat.

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