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Fußball

11.05.2015

Kein Tor im Elfmeterschießen: Barca passierte es 1986

Xabi Alonso sitzt nach seinem Ausrutscher geknickt auf dem Rasen.
Bild: Tobias Hase (dpa)

Vier Schüsse, kein Tor - der FC Bayern war im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund vom Elfmeterglück verlassen. Das gleiche Missgeschick widerfuhr dem FC Barcelona, Gegner der Münchner in der Vorschlussrunde der Champions League, vor 29 Jahren.

Nach torlosen 120 Minuten verloren die Katalanen am 7. Mai 1986 in Sevilla das Endspiel im Europapokal der Landesmeister gegen Steaua Bukarest mit 0:2 im Elfmeterschießen.

Als das Drama im Estadio Sanchez Pizjuan seinen Lauf nahm, stand Bernd Schuster nicht mehr auf dem Platz. Der deutsche Nationalspieler im Barcelona-Dress war nach 84 Minuten ausgewechselt worden.

Held des Abends war Steauas Torhüter Helmut Duckadam, der die Schüsse von Jose Alexanco, Angel Pedraza, Pichi Alonso und Marcos Alonso Pena meisterte. Auch Steaua vergab seine ersten beiden Elfmeter durch Mihail Majearu und Laszlo Böloöni, ehe Marius Lacatus und Gavril Balint die Rumänen doch noch zum ersten osteuropäischen Gewinner des Landesmeister-Cups machten.

Auch in einem DFB-Pokal-Halbfinale gab es im Elfmeterschießen schon einmal vier Fehlversuche einer Mannschaft. Als sich Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen am 7. April 1992 beim Stande von 2:2 nach 120 Minuten im Shootout duellierten, parierte Borussia-Keeper Uwe Kamps die Bälle von Jorginho, Heiko Herrlich, Ioan Lupescu und Martin Kree und sicherte seiner Mannschaft damit den Final-Einzug. (dpa)

Duckadam bei uefa.com

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