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FC Ingolstadt

30.01.2019

Almog Cohen: „Ein geiles Gefühl“

Erleichterung beim FC Ingolstadt: Björn Paulsen (links) und Philipp Tschauner freuen sich über den 1:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth.
Bild: Roland Geier

Beim FC Ingolstadt herrscht nach dem 1:0-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth große Erleichterung. Entwarnung bei Christian Träsch

Welche Last den Spielern des FC Ingolstadt nach dem 1:0-Sieg am Dienstagabend in Fürth von den Schultern purzelte, war deutlich zu sehen. Die Akteure fielen sich in die Arme, gaben immer wieder laute Jubelschreie von sich. Erst auf dem Rasen, dann im Kabinentrakt.

„Es ist ein geiles Gefühl, mal wieder als Sieger sprechen zu können“, sagte Kapitän Almog Cohen mit einem breiten Grinsen zu den wartenden Medienvertretern. 14 Spiele hatten die Schanzer auf einen Sieg warten müssen. In diesen fünf Monaten schwand der Glaube an die eigene Stärke, das Selbstvertrauen lag am Boden. „Wir haben gekämpft und alles investiert, daher verdient gewonnen“, meinte Cohen. Defensiv habe das Team richtig gut gespielt, „in der Offensive können wir uns noch entwickeln“. Das Spiel in Fürth kann als typisches in dieser ausgeglichenen 2. Liga bezeichnet werden. Beide Mannschaften konzentrierten sich auf die Abwehrarbeit, Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Daher musste für die Ingolstädter ein Elfmeter herhalten, den Dario Lezcano sicher verwandelte (73.), um den wichtigen Erfolg einzufahren.

FC Ingolstadt: Mergim Mavraj überzeugt

„Für einen Torwart ist es der schönste Sieg“, befand Keeper Philipp Tschauner nach seinem Debüt im FCI-Trikot. „1:0 gewonnen, keinen Ball gehalten, verdient drei Punkte geholt.“ In der Tat zeigte sich die schlechteste Abwehr der Liga (35 Gegentreffer) stark verbessert, ließ beinahe nichts zu und blieb erstmals in dieser Spielzeit ohne Gegentor. Garant für die Stabilität war Mergim Mavraj. Der Winter-Neuzugang präsentierte sich zweikampfstark, zeigte Führungsqualitäten und holte obendrein den entscheidenden Elfmeter heraus. „Ich mache eine Bewegung nach vorne und bekomme einen Schlag ins Gesicht“, sagte der 32-Jährige zur Situation, die zum Elfmeterpfiff führte. „Ich weiß nicht, ob man ihn pfeifen muss, bin aber natürlich froh darüber.“ Letztlich war es die entscheidende Szene zugunsten der Schanzer.

„Man kann in unserer Situation keinen tollen Fußball erwarten“, sagte Mavraj weiter und betonte: „Aber wir haben die Attribute an den Tag gelegt, die es braucht, um unten raus zu kommen.“ Ähnlich bewertete Trainer Jens Keller den Auftritt seiner Mannschaft: „In der ersten Halbzeit haben wir den Ball sehr gut laufen lassen. Im letzten Drittel waren wir aber nicht entschlossen genug, um Chancen zu erzwingen.“ Ganz wichtig sei, so Keller weiter, erstmals in der laufenden Saison zu Null gespielt zu haben.

FC Ingolstadt: Am Freitag ist Magdeburg zu Gast

Lange ausruhen kann sich der FC Ingolstadt, der den letzten Platz an den MSV Duisburg abgab, nicht. „Der Sieg in Fürth ist nur ein Schritt, nun wartet ein wichtiges Spiel gegen Magdeburg“, meinte Cohen. Die Ostdeutschen sind bereits am morgigen Freitag (18.30 Uhr) in Ingolstadt zu Gast.

Einen weiteren Grund zur Erleichterung lieferte der gestrige Tag. Christian Träsch, der ein überzeugendes Comeback gegeben hatte, war in Fürth wegen Problemen im linken Knie ausgewechselt worden. Am Mittwoch gab es Entwarnung: Träsch kann bereits am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren.

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