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FC Ingolstadt

16.10.2020

Das Ende der Torflaute gegen Verl?

Auf seinen Torriecher hofft FCI-Trainer Tomas Oral im Heimspiel gegen den SC Verl: Stürmer Ilmari Niskanen (links), der unter der Woche von seiner Länderspiel-Reise mit der finnischen Nationalmannschaft gesund zurückgekehrt ist.
Bild: Roland Geier

Plus Bei den beiden jüngsten Niederlagen gegen Unterhaching und in Köln blieb der FC Ingolstadt ohne Treffer. Das soll sich am Samstag gegen Aufsteiger SC Verl ändern.

Nach zwei Siegen zum Auftakt kassierte der FC Ingolstadt zuletzt zwei Niederlagen, wobei man jeweils ohne Torerfolg blieb. Am Samstag beginnt für den Tabellenelften die erste „englische Woche“ in dieser Saison. Um 14 Uhr trifft der FCI im Audi-Sportpark auf den SC Verl.

Der Aufsteiger aus Ostwestfalen startete gut in die neue Liga und liegt in der Tabelle vor den Oberbayern auf Rang vier. Gegen den „Premieren-Gegner“ solle seine Mannschaft „das Zepter wieder in die Hand nehmen, um die Wende einzuleiten“, erklärte Trainer Thomas Oral. Trotz der beiden Nackenschläge zuletzt gegen Unterhaching (0:1) und Viktoria Köln (0:2) geht der Schanzer Chefcoach zuversichtlich die kommenden Aufgaben an. Was Oral zusätzlich positiv stimmt, ist die Tatsache, dass die beiden zuletzt fehlenden Angreifer Dennis Eckert-Ayensa und Stefan Kutschke (beide verletzt) schon wieder individuell trainieren. Auch der finnische Neuzugang Ilmari Niskanen ist von seiner Länderspiel-Reise verletzungsfrei und voller Selbstvertrauen zugekehrt. „Bei ’Kutsche’ sieht es eigentlich schon sehr gut aus. Aber ich warte ab, was die medizinische Abteilung sagt – auch wenn ich zuversichtlich bin, dass er gegen Verl wieder eine Option sein kann“, so Oral. Auch Verteidiger Dominik Franke, der sich beim Gastspiel in Köln verletzte, sei einsatzbereit.

Dass die derzeitige Torflaute allein an dem Ausfall des Sturmduos läge, lässt Oral indes nicht als Alibi gelten. „Ich glaube, dass es mehr Zufall ist. Wir hatten ja schließlich auch einige Chancen, das eine oder andere Tor zu schießen.“ Allerdings räumt der 47-Jährige ein: „,Dass die beiden eine hohe Anzahl an Scorerpunkten und ein gewisses Standing in der Mannschaft haben, kann ich nicht leugnen. Daher ist es natürlich schöner, wenn sie auf dem Platz stehen. Im ganzen Konstrukt sind wir einfach noch nicht soweit, dass wir solche Ausfälle Woche für Woche kompensieren können.“

Unabhängig von der Aufstellung zeigt Oral vor dem Kontrahenten aus Verl großen Respekt. „Die Verler sind mit viel Euphorie und einer guten Struktur in ihrem Spiel gestartet. Es ist eine Mannschaft, die gefestigt und in sich zusammengewachsen ist. Von daher ist es kein Zufall, dass sie einen guten Auftakt hingelegt haben.“ Was den eigenen Start mit sechs Punkten aus den ersten vier Begegnungen betrifft, meint der FCI-Fußballlehrer: „Uns war klar, dass wir die beiden Siege nicht zu hoch bewerten sollten – und uns ist auch klar, dass wir die beiden Niederlagen nicht überbewerten dürfen.“

Von einen Pflichtsieg gegen den Neuling SC Verl will Oral indes nichts wissen. Was er jedoch von seiner Truppe fordert: Pflicht ist es, dass wir wieder unsere Grundtugenden in den Topf werfen. Eines ist klar: Wir wollen Schritte nach vorne gehen – was allerdings heißt, dass es auch Rückschritte geben kann.“

Mögliche Aufstellungen:

FC Ingolstadt: Buntic – Heinloth, Paulsen, Schröck, D. Franke – Krauße, Gaus – Beister, Elva, Niskanen – Butler.

SC Verl: Brüseke – Lang, Mikic, Stöckner, La. Ritzka – M. Kurt – Schwermann, Sander – Rabihic, Janjic, Yildirim.

Ausverkauft Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen in Ingolstadt ist bei dieser Partie nur eine zehnprozentige Zuschauer-Auslastung zugelassen. Alle Tickets sind bereits vergriffen.

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