Newsticker
Bundes-Notbremse tritt am Freitag in Kraft
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball
  4. FC Ingolstadt
  5. FC Ingolstadt: Dreikampf um den Aufstieg

FC Ingolstadt

02.04.2021

FC Ingolstadt: Dreikampf um den Aufstieg

Spannung im Aufstiegskampf: Caniggia Elva (links) und Fatih Kaya (Mitte), hier im Spiel gegen Mannheim, sind mit dem FC Ingolstadt am Samstag beim 1. FC Magdeburg zu Gast.
Foto: Roland Geier

Plus Dynamo Dresden, Hansa Rostock und der FC Ingolstadt haben sich vom Rest abgesetzt. Wie Tomas Oral den Endspurt angehen will und was er vom Spiel der Schanzer in Magdeburg erwartet.

Neun Spieltage sind in der 3. Liga noch zu absolvieren. Mit Dynamo Dresden (58 Punkte), Hansa Rostock (57) und dem FC Ingolstadt haben sich drei Mannschaften vom Rest der Liga abgesetzt. Der Vierte 1860 München (48) bräuchte schon eine Serie, um noch ein Wort an der Spitze mitzureden. Zwei Teams werden letztlich direkt in die 2. Liga aufsteigen, einem anderen bleibt zumindest die Relegation.

Mit der hat der FCI bekanntlich in den vergangenen zwei Jahren schlechte Erfahrungen gemacht, weshalb sie heuer tunlichst vermieden werden soll. „Wir haben uns eine sehr gute Ausgangsposition erarbeitet“, sagt FCI-Trainer Tomas Oral, der im Schlussspurt der Saison nichts an der Herangehensweise ändern will. „Wir gehen in jedes Spiel, als wäre es das letzte“, sagt er vor der Partie der Schanzer am Samstag (14 Uhr) beim 1. FC Magdeburg. „Wir wollen dort drei Punkte mit nach Hause nehmen, um am Ende unser großes Ziel, das wir sehr forsch ausgegeben haben, zu erreichen.“ Der Aufstieg soll es sein, nichts anderes.

FC Ingolstadt: Dennis Eckert Ayensa fällt aus

Mit Magdeburg treffen die Schanzer auf einen Gegner, der zwar einen Abstiegsplatz belegt, zuletzt aber einen Aufschwung erlebt hat. Seit sieben Spielen sitzt Christian Titz auf der Trainerbank. Nach drei Niederlagen zum Start holte man in den vergangenen vier Spielen zehn Punkte. „Sie haben zuletzt viel Selbstvertrauen getankt“, weiß Oral. Daran mangelt es aber auch den Schanzern nicht, die ihre starke Rückrunde, in der nur ein Spiel verlorenging, fortsetzen wollen.

Nach der Länderspielpause, die „gutgetan“ habe, um „durchschnaufen zu können“, muss Oral in Magdeburg auf drei Spieler verzichten. Rico Preißinger wurde erneut an der Schulter operiert und fällt mehrere Wochen aus. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Dennis Eckert Ayensa, der sich ebenfalls an der Schulter verletzt hat, und Björn Paulsen, der seine Wadenverletzung noch nicht restlos auskuriert hat.

Sorgenfalten hat Oral deswegen keine. Er verfügt über einen ausgeglichenen Kader, was beim jüngsten Toto-Pokal-Spiel bei 1860 München sichtbar wurde. Oral schonte seine Stammkräfte und bekam trotz der Niederlage nach Elfmeterschießen einen beherzten Auftritt zu sehen. „Es macht Spaß zu sehen, wie sich unsere junge Generation entwickelt, sie ist auf einem guten Weg“, sagt Oral. „Die jungen Spieler haben Zeit bekommen, körperliche und spielerische Defizite aufzuarbeiten.“ Aber, so der Trainer weiter: Taktisch bestehe durchaus noch Luft nach oben. „Wir haben das Spiel in München nicht gewonnen, sondern sind ausgeschieden. Da fehlt es noch an der Stabilität, Spiele festzumachen.“

FC Ingolstadt: Kaum Wechsel geplant

Daher wird Oral am Samstag kaum Wechsel gegenüber den vergangenen Ligaspielen vornehmen, Akteure wie Jalen Hawkins, Justin Butler oder Patrick Sussek müssen sich weiterhin hinten anstellen. „Wir können nicht jede Woche fünf oder sechs Spieler wechseln. Die Jungs, die permanent gespielt haben, haben sich nichts zu Schulden kommen lassen.“ Dennoch, so Oral weiter, „hat man gesehen, dass wir jederzeit Spieler reinwerfen können, ohne einen Leistungsabfall zu haben.“

Der ausgeglichene Kader ist ein Grund, der im Dreikampf um den Aufstieg für den FC Ingolstadt sprechen könnte. Mit einem Sieg in Magdeburg würden die Schanzer am Samstag vorübergehend die Tabellenführung übernehmen, weil sich Dresden und Rostock erst am Sonntag im direkten Duell gegenüberstehen. „Ich werde mir das Spiel natürlich anschauen“, sagt Oral, um hinzuzufügen: „Uns hat immer stark gemacht, dass wir nicht zu sehr auf andere geschaut haben.“

Mögliche Aufstellungen

1. FC Magdeburg Behrens – Tob. Müller, A. Müller, Bittroff – Jacobsen, Malachowski – Ernst, Jakubiak, Atik, Obermair – Brünker.

FC Ingolstadt Buntic – Heinloth, Schröck, Keller, Gaus – Röhl, Stendera, Kotzke, Bilbija – Kutschke, Kaya.

Lesen Sie dazu auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren