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FC Ingolstadt
03.10.2021

FC Ingolstadt: Klare Pleite bei Teroddes Rekordspiel

Kaum in den Griff zu bekommen: Simon Terodde, hier im Zweikampf mit Nico Antonitsch, erzielte beim 3:0 des FC Schalke gegen den FC Ingolstadt bereits sein elftes Saisontor

Der FC Ingolstadt muss sich beim Debüt von Trainer André Schubert beim FC Schalke mit 0:3 geschlagen geben. Was Kapitän Stefan Kutschke nach seinem Comeback fordert.  

Dem FC Ingolstadt ist auch nach dem Trainerwechsel von Roberto Pätzold zu André Schubert nicht der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Obwohl sich die Defensive über weite Strecken stabiler präsentierte als in den vergangenen Partien, unterlagen die Schanzer bei Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 am Ende deutlich mit 0:3.

„Das Ergebnis schmeckt uns nicht. Wichtig ist, Stück für Stück Stabilität reinzubekommen, das haben wir auch über weite Strecken geschafft“, ordnete Schubert das klare Ergebnis ein.

Der FCI-Trainer legte wie bei seiner Vorstellung angekündigt den ersten Fokus auf die Defensive. Dominik Franke begann für Maximilian Neuberger, für den verletzten Tobias Schröck rückte Nico Antontisch in die Startelf. Rico Preißinger ersetzte Merlin Röhl und bildete mit Denis Linsmayer die Doppel-Sechs, die in Verbindung mit der Vierer-Abwehrkette für mehr defensive Kompaktheit sorgen sollte. Christian Gebauer rückte auf die Außenverteidigerposition. Im Sturm kehrte Stefan Kutschke nach seiner Verletzungspause zurück. Dennis Eckert Ayensa und Filip Bilbija agierten auf den Flügeln.

Die zuletzt drei Spiele in Folge sieglosen Schanzer versuchten zu Beginn, defensiv nichts anbrennen zu lassen. In der zweiten Minute kam zwar Schalkes Torjäger Simon Terodde zu seinem ersten Abschluss, doch dann passierte lange nichts mehr in der Veltins-Arena. Der Bundesliga-Absteiger spielte mit wenig Tempo nach vorne und ging kaum ins Risiko. Im Vergleich zu den vorigen Partien präsentierte sich der Defensivverbund des FCI viel sortierter und stabiler. Auch das aggressive Gegenpressing wurde vom neuen Trainer Schubert geopfert. Stattdessen versuchte das Tabellenschlusslicht, die Räume besser zu besetzen.

FC Ingolstadt geht in Rückstand

In der 25. Minute schließlich geriet der FCI ein bisschen aus dem Nichts in Rückstand. Marius Bülter konnte frei aus 18 Metern abziehen und traf ins linke untere Eck. Nico Antonitschs Stören kam zu spät. Durch das Gegentor war die Verunsicherung schnell zurück beim FCI. Nur drei Minuten später scheiterte Terodde mit einem Kopfball an Fabijan Buntic. Schalke 04 gab sich danach mit dem Spielstand zufrieden, auch weil die Schanzer in der Offensive keine gefährlichen Aktionen zustande brachten. „Nachdem ersten Gegentor haben wir für drei, vier Minuten die Kontrolle verloren. Da wurde es wild, da waren wieder viele alte Muster zu erkennen“, erklärte Schubert.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Königsblauen aggressiver aus der Kabine, doch es dauerte noch bis zur 65. Minute, ehe Schalke auf 2:0 erhöhte. Nach einer Ecke von Thomas Ouwejan traf Mehmet Aydin sehenswert aus elf Metern per Scherenschlag. In der 78. Minute entschied schließlich Terodde die Partie. Er konnte nach einer Kombination mit Marius Bülter und Dominik Drexler zum 3:0 einschieben. Terodde erzielte sein 153. Zweitligator und liegt nun gleichauf mit Rekordschütze Dieter Schatzschneider. Damit fehlt ihm nur noch ein Treffer zum Titel bester Zweitliga-Torschütze aller Zeiten. Der FCI versuchte nicht aufzustecken, doch ein Anschlusstreffer sollte nicht mehr gelingen. Die Länderspielpause möchte Trainer Schubert vor allem nutzen, noch mal intensiver an Inhalten zu arbeiten. „Wir haben defensiv einige Drucksituationen gut gelöst. Wir müssen aber mutiger im Ballbesitz agieren und defensiv noch stabiler stehen. Aber woher soll das so schnell kommen, wenn man so viele Negativerlebnisse hatte. Aber das ist ein Weg, mit dem es funktionieren kann.“

FC Ingolstadt: Stefan Kutschke fordert Siegermentalität

Kapitän Stefan Kutschke sieht auch Verbesserungsbedarf in der Offensivabteilung der Schanzer: „Der Fokus geht auch in Richtung Torchancen klarer ausspielen. Und das geht im Training los. Denn so wie du trainierst, spielst du auch. Wir brauchen eine Siegermentalität, egal wie der Gegner heißt.“

FC Schalke 04 Fraisl – Thiaw, Itakura, Kaminski – Flick – Aydin (84. Mikhailov), Zalazar Martinez (78. Ranftl), Ouwejan (84. Calhanoglu), Drexler – Terodde, Bülter (81. Pieringer).
FC Ingolstadt 04 Buntic – Röseler, Antonitsch, Franke – Linsmayer, Preißinger (68. Boujellab), Eckert Ayensa (68. Kaya), Gebauer, Bilbija (78. Röhl) – Kutschke (68. Gaus), P. Schmidt (89. Butler).
Schiedsrichter Alexander Sather (Grimma) – Zuschauer 26.546 – Tore 1:0 Bülter (24.), 2:0 Aydin (65.), 3:0 Terodde (77.).

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