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FC Ingolstadt
19.11.2021

FC Ingolstadt: Schuberts Plan für den Klassenerhalt

Blickt nach vorn: Trainer André Schubert schaut derzeit ungern auf die Tabelle. Am Sonntag empfängt er mit dem FC Ingolstadt den Karlsruher SC.
Foto: Roland Geier

Der Trainer des FC Ingolstadt will nicht auf die Tabelle schauen und ist überzeugt, dass 35 Punkte für den Klassenerhalt reichen. Was er gegen Karlsruhe von seinem Team fordert.

Einen Blick auf die Tabelle der 2. Liga verkneift sich André Schubert derzeit am liebsten. Was er dort zu sehen bekommt, würde keine positiven Auswirkungen auf die Laune des Trainers des FC Ingolstadt haben. Die Schanzer sind Letzter. Abgeschlagener noch dazu. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits, acht Zähler sind es auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Dennoch sagt Schubert, dass die Tabelle für ihn aktuell „völlig irrelevant“ sei. „Für uns ist wichtiger, im Hinterkopf zu haben, dass wir eine bestimmte Anzahl an Punkten für den Klassenerhalt brauchen.“ Der 50-Jährige nennt 35 Zähler plus x als Zielsetzung. „Damit würden wir am Ende zwei oder drei Mannschaften hinter uns lassen. Welche das sind, wissen wir heute noch nicht.“ Dennoch ist Schubert bewusst, dass die Spieltage weniger werden und der Druck auf die Mannschaft von Woche zu Woche steigt. Der FCI hat magere fünf Punkte nach 13 Spieltagen gesammelt, weshalb nach Schuberts Rechnung noch 30 fehlen.

Den Glauben daran aufgegeben hat er längst noch nicht. „Grundsätzlich habe ich eine positive Einstellung, sonst wäre ich als Trainer völlig falsch“, sagt Schubert. Man müsse immer gewillt sein, an Dingen zu arbeiten, sie verbessern zu wollen. Erste Schritte hätte sein Team vor der Länderspielpause bereits gemacht. In Paderborn war der FCI lange Zeit die bessere Mannschaft, verschoss beim Stand von 0:0 einen Elfmeter. Am Ende stand eine unglückliche 1:2-Niederlage, womit Schubert nach seinem Amtsantritt auch im fünften Ligaspiel sieglos blieb.

FC Ingolstadt empfängt Karlsruhe

Die nächste Chance auf einen dreifachen Punktgewinn bietet sich am Sonntag (13.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Karlsruher SC, der sich im Mittelfeld der Liga befindet. Die Badener seien „eine sehr, sehr gute Mannschaft“, die gefährlich bei Standards sei und gutes Pressing spiele. Dazu mit dem Ex-Ingolstädter Philipp Hofmann über einen Stürmer verfüge, der abschlussstark sei und als Zielspieler fungiere. Lob für den Gegner ist nicht ungewöhnlich und gehört zum guten Ton unter den Fußballlehrern. Schubert ist jedoch bewusst, dass zu großer Respekt keinen Erfolg bringen wird. Der KSC sei wie der FC Ingolstadt auch Zweitligist, „wir wollen dahinkommen, dass es egal ist, gegen wen wir spielen“. Die Mannschaft müsse das Gefühl entwickeln, „gegen alle Teams der Liga punkten zu können, sonst werden wir es am Ende nicht schaffen“.

FC Ingolstadt: Schubert setzt auf Beister

Dabei mithelfen soll erneut Maximilian Beister, der in Paderborn erstmals in der laufenden Saison in der Startelf stand und eine gute Leistung zeigte. Der 31-Jährige spielte auffällig und schoss ein Tor, das wegen einer hauchdünnen Abseitsentscheidung nicht zählte. „Er hat in Paderborn einen positiven Eindruck hinterlassen und in den vergangenen Wochen gut trainiert“, lobt Schubert den Offensivspieler.

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Keine Hilfe auf dem Rasen sein wird der neue Geschäftsführer Sport und Kommunikation Dietmar Beiersdorfer, der nun seit etwas mehr als einer Woche im Amt ist. „Das müssen schon wir und die Jungs alleine regeln“, sagt Schubert. Beiersdorfer sei eine Bereicherung für den Verein. „Er ist ein positiver Charakter. Wir haben jeden Tag Kontakt, arbeiten eng zusammen und tauschen uns aus. Die Zusammenarbeit macht großen Spaß.“

Mögliche Aufstellungen

FC Ingolstadt Buntic – Heinloth, Röseler, Antonitsch, Keller, Gaus – Preißinger, Linsmayer – M. Stendera – Kutschke, Beister

Karlsruher SC Gersbeck – Thiede, Gordon, Kobald, Heise – Wanitzek, Breithaupt, Gondorf – Kother, Choi – P. Hofmann.

Regeln Statt der 3G-Regelung gilt das 2G-Modell (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Des Weiteren muss nicht nur auf dem Gelände, sondern während der gesamten Verweildauer auf dem jeweiligen Steh- oder Sitzplatz ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

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