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FC Ingolstadt
15.06.2021

FC Ingolstadt und Henke trennen sich

Getrennte Wege: Sportdirektor Michael Henke wird den FC Ingolstadt zum 30. Juni verlassen.
Foto: Roland Geier

Sportdirektor der Schanzer hört zum 30. Juni auf. Der Grund: Unterschiedliche Auffassung über die Zukunft.

Zweitliga-Aufsteiger FC Ingolstadt und sein Sportdirektor Michael Henke werden ihre Zusammenarbeit in beiderseitigem Einvernehmen zum 30. Juni 2021 beenden. Dies gaben die Schanzer am Montagabend offiziell bekannt. Vorausgegangen waren Gespräche mit den Verantwortlichen über die Ausrichtung des Vereins für die Zukunft, bei denen es unterschiedliche Auffassungen gab.

In verschiedenen Positionen war Henke bereits von 2013 bis 2017 sowie seit April 2019 für die Oberbayern tätig. In dieser Zeit gelangen mit Henke als Co-Trainer der Bundesliga-Aufstieg 2015 als auch die Zweitliga-Rückkehr 2021 mit ihm in der Funktion des Direktor Sports. „Gerade wenn ich auf die letzten zwei Jahre zurückschaue, bin ich extrem stolz darauf, dass wir eine junge, talentierte Mannschaft aufbauen und mit dieser dann auch die Zweitliga-Rückkehr feiern konnten. Das war eine echte Herausforderung, aber wir haben unser großes Ziel erreicht und der Verein ist nun wieder dort, wo er hingehört“, sagt Henke. „Schade, dass wir uns mit Blick auf die Zukunft nicht mehr finden konnten. Aber wir gehen im Guten auseinander und ich werde natürlich interessiert weiterverfolgen, wie sich die Schanzer entwickeln“, so der gebürtige Bürener weiter.

Auch Geschäftsführer Manuel Sternisa äußert sich zur Trennung

Mit Blick auf die Strukturveränderungen innerhalb des Klubs sagt Geschäftsführer Manuel Sternisa: „Aus den konstruktiven Gesprächen mit Michael hat sich ergeben, dass wir mit dem Blick auf die neue Spielzeit andere Vorstellungen haben und es Sinn ergibt, sich neu zu orientieren. Entsprechend setzen wir die begonnenen Umstrukturierungen fort, sind und bleiben aber in unserer aktuellen Konstellation sehr gut aufgestellt.“

FCI-Vorstandschef Peter Jackwerth: „Michael Henke war in den vergangenen Jahren ein wichtiger Baustein innerhalb des Vereins, und zwar sowohl in der Co-Trainer-Funktion als auch während seiner Tätigkeit im Rahmen unserer Internationalisierungs-Tätigkeiten und zuletzt natürlich als Direktor Sport. Auch wenn es jetzt diesen beruflichen Cut gibt und sich beide Seiten neu orientieren, ist er im Kreis der FCI-Familie auch künftig immer herzlich willkommen.“ (nr)

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