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FC Ingolstadt

13.02.2020

FC Ingolstadt: Jeff Saibene kündigt Veränderungen an

War zuletzt unzufrieden: Jeff Saibene, Trainer des FC Ingolstadt.
Bild: Roland Geier

Nach dem schwachen Auftritt in Würzburg fordert der Trainer der Schanzer im Heimspiel gegen Uerdingen eine Steigerung. Selbst der Kapitän steht auf der Kippe.

Gewohnt kritisch hat sich Trainer Jeff Saibene vergangene Woche über den Auftritt des FC Ingolstadt bei der 1:3-Niederlage bei den Würzburger Kickers geäußert. „Wir haben ja gesehen, wie schnell jeder am Limit ist und das Gefühl hat, es geht von alleine. Dann sind wir purer Durchschnitt in der 3. Liga“, sagte der Coach. „Und deshalb habe ich nie vom Aufstieg gesprochen und rede auch jetzt nicht vom Aufstieg, weil wir keine Spitzenmannschaft sind.“

FC Ingolstadt: Wer ersetzt Eckert Ayensa?

Bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den KFC Uerdingen legte Saibene nach: „Das größte Problem war unser Verhalten bei eigenem Ballbesitz. Da waren wir einfach nicht gut und sind dann automatisch unter Druck geraten.“ Die Mannschaft war „nicht mutig genug“, die Spieler „wollten den Ball nicht“ oder hätten sich „versteckt“. Dinge, die in der Trainingswoche „sehr, sehr, sehr lange“ analysiert wurden und die verbessert werden sollen. Der Auftritt in Würzburg dürfte jedenfalls Konsequenzen für den ein oder anderen Spieler haben. „Vielleicht zwei, drei oder vier Veränderungen“, kündigte Saibene an. Sicher nicht dabei sein wird Toptorjäger Dennis Eckert Ayensa, der in Würzburg wegen einer Schwalbe in der Nachspielzeit unnötig die Gelb-Rote Karte erhielt und gesperrt fehlt. Für die zwei Sturmpositionen stünden damit Caniggia Elva, Filip Bilbija, Fatih Kaya und Stefan Kutschke zur Verfügung, so Saibene. Auch der Kapitän, der bisher immer der Startaufstellung stand, besitzt keine Einsatzgarantie. Sechs Partien blieb Kutschke zuletzt ohne Tor. Saibene: „Er hat vielleicht nicht seine beste Phase und sieht das auch ein. Wichtig für ihn ist, positiv zu bleiben und zu arbeiten.“

FC Ingolstadt: Niederlage als Wachrüttler

Gleichzeitig dürfte Maximilian Thalhammer wieder ins Mittelfeldzentrum rücken, nachdem er in Würzburg auf Rechtsaußen kaum zum Zug kam. „In dem Spiel hat das nicht so gepasst. Es war nicht seine ideale Position“, meinte Saibene. Für die rechte Seite hat der Luxemburger mehrere Kandidaten. Dazu zählen Maximilian Beister, Agi Diawusie oder Caniggia Elva.

Letztendlich wird es gegen Uerdingen auch auf die Grundtugenden ankommen. „In Würzburg hat uns der Biss gefehlt“, sagte Sportdirektor Michael Henke gegenüber der NR. „Die Tendenz ging schon vorher nach unten. Die Niederlage war ein Wachrüttler zur richtigen Zeit.“ Dennoch, das dürfe nicht vergessen werden, wie Saibene betont: „Wir haben erstmals nach 13 Spielen wieder verloren, sollten also den Ball flach halten.“ Mit einem Sieg gegen Uerdingen würde der FC Ingolstadt zumindest am Samstagabend sogar von der Tabellenspitze grüßen, da Spitzenreiter MSV Duisburg erst am Sonntag beim FSV Zwickau im Einsatz ist.

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