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FC Ingolstadt
19.09.2016

Nackenschlag für den FCI

Behielt meist den Durchblick: Frankfurts Abwehr um Torschütze David Abraham (links) gewann gestern Abend beim FC Ingolstadt mit 2:0. Dario Lezcano und seinen Mitspielern vom FC Ingolstadt fehlte die Durchschlagskraft. 

 Schanzer verlieren daheim gegen Eintracht Frankfurt mit 0:2. Das erste Gegentor fällt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Warum die Heimelf die Partie nicht drehen konnte.

Als gestern Abend in Ingolstadt knapp über 50 Minuten gespielt waren, beschlich den Beobachter das Gefühl, dass an diesem Abend nichts Außergewöhnliches mehr passieren würde. Der FC Ingolstadt hatte soeben gegen Eintracht Frankfurt das 0:2 kassiert, auf eine Wende deutete wenig hin. Zu harmlos hatten die Schanzer bis dahin agiert. Es fehlten schlicht die Ideen und die Durchschlagskraft im Spiel nach vorne.

Die Eintracht, die mit sechs Zählern in die Saison gestartet war, spielte zwar nicht mehr als solide, brachte das Ergebnis aber abgeklärt über die Zeit. Auf Fußballschmankerl hatten die Zuschauer gestern Abend ohnehin verzichten müssen. Beide Mannschaften brachten nur knapp über 60 Prozent ihrer Pässe zum eigenen Mann, was für ein Bundesligaspiel einen unterirdischen Wert darstellt. Die Statistiken bewiesen damit, was die Augen des Betrachters ohnehin erkannten.

FCI-Trainer Markus Kauczinksi hatte nach der 1:3-Niederlage des FCI beim FC Bayern München auf eine größere Rotation verzichtet. Lediglich Moritz Hartmann begann anstelle von Alfredo Morales. Damit hatten die Schanzer nominell vier Angreifer auf dem Rasen. Davon inspiriert begann der FCI offensivfreudig. Lukas Hinterseer verpasste eine Flanke von Mathew Leckie 20 Sekunden nach dem Anpfiff nur hauchdünn. Ein Schuss von Pascal Groß in der zweiten Minute wurde von der Eintracht gerade noch geblockt. Nach dem vielsprechenden Beginn war von den Schanzern im Anschluss nichts mehr zu sehen. Die Gäste fingen sich und kamen ihrerseits zu einer Möglichkeit. Torjäger Alex Meier köpfte nach einer Fabian-Ecke über den Querbalken (5.). Nachdem die Partie eine Zeit lang im Mittelfeld dahin plätscherte, wurde die Eintracht mit einem Konter nach einer FCI-Ecke gefährlich. Der auffällige Fabian bediente Meier, der mit einem Schuss aus 16 Metern an Nyland scheiterte (25.). Auch einen Weitschuss des Mexikaners hielt der norwegische FCI-Keeper sicher (30.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte bekamen die Zuschauer fußballerische Magerkost zu sehen. Klare Chancen aus dem Spiel heraus gab es nicht. Der FCI hatte zwar größere Spielanteile, ließ jedoch die letzte Konsequenz vermissen. So musste in dem „typischen 0:0-Spiel“ (Marvin Matip) eine Standardsituation ein Tor bringen. Fabian brachte eine Ecke herein, David Abraham schraubte sich in die Luft, übersprang alle FCI-Verteidiger und köpfte den Ball mit Wucht unhaltbar in die rechte Ecke (45.+2.). Den Gegentreffer in der Nachspielzeit bezeichneten sowohl Kauczinksi als auch Matip als „Nackenschlag“, von dem sich die Schanzer nicht mehr erholen sollten.

Auch die erste Möglichkeit in Hälfte zwei gehörte der Eintracht. Nyland fischte einen scharf getretenen Freistoß von Fabian aus dem Eck (49.). Beim nächsten Knaller, der auf seinen Kasten rauschte, war er dann aber machtlos. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke kam Bastian Oczipka aus 18 Metern zum Schuss und traf ins rechte Eck zum 0:2 (50.). Der FCI versuchte zwar, sich aufzubäumen, blieb aber harmlos. Einen Kopfball von Lukas Hinterseer parierte Lukas Hradecky (60.). Dario Lezcano (87.) schoss einen Freistoß aus 20 Metern neben das Tor (87.). Durch die Niederlage bleibt der FC Ingolstadt nach nun vier Speiltagen bei einem Punkt stehen.

FC Ingolstadt: Nyland – Levels, Matip, (90. Leipertz) Tisserand, Suttner – Groß, Roger (78. Morales) – Hinterseer, Hartmann, Leckie (77. Lex) – Lezcano

Eintracht Frankfurt: Hradecky – Chandler, Abraham, Vallejo, Oczipka – Mascarell, Huszti – Seferovic, Fabian (90.+1 Twwatha), Rebic (13. Gacinovic, 83. Hector) – Meier – Schiedsrichter: Sascha Stegemann – Zuschauer: 14259 – Tore: 0:1 Abraham (45.+2), 0:2 Oczipka (50.)

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