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FC Ingolstadt
16.08.2019

Schnelle Rückkehr

Wiedersehen mit den alten Kameraden: Maximilian Beister (links) wechselte erst wenige Wochen vor Saisonbeginn vom Liga-Konkurrenten KFC Uerdingen zum FC Ingolstadt.
Foto: Roland Geier

Maximilian Beister wechselte erst vor wenige Wochen vom KFC Uerdingen zum FC Ingolstadt. Bereits am Samstag kommt es in Düsseldorf zum Wiedersehen

Der ungeschlagene Tabellenführer der 3. Liga, FC Ingolstadt, steht am Samstag (14 Uhr) beim KFC Uerdingen in der „Merkur-Spielarena“ in Düsseldorf vor einer großen Herausforderung. Nach der Pokalniederlage gegen den 1. FC Nürnberg (0:1) hat Trainer Jeff Saibene mit seiner Truppe vor allem an der Abschlussschwäche gearbeitet. Personell vertraut der Schanzer Chefcoach auf den Kader aus dem Pokalspiel. „Wir wissen, dass wir auf einen Gegner treffen, der viel Potenzial hat und wir deshalb an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um etwas mitzunehmen“, so Saibene.

Eine große Vorfreude, seine ehemaligen Weggefährten wiederzutreffen, hat dabei Maximilian Beister, der vor rund vier Wochen vom Ligakonkurrenten KFC Uerdingen zu den Schanzern gewechselt ist. „Man darf die Mannschaft nicht unterschätzen, weil sie individuell viel Qualität und Erfahrung besitzt. Der KFC ist abgebrüht, verteidigt stabil und kann aus schwierigen Situationen heraus Tore machen. Das wird kein einfaches Spiel für uns“, weiß der 28-Jährige, der sich selbst „in einem Alter der Blüte“ sieht. Der FCI-Außenstürmer ist gerade dabei, Frieden mit seiner Karriere zu schließen und will dabei versuchen, noch einmal an bessere Zeiten anzuknüpfen.

„Ich sehe beim FC Ingolstadt tolle Möglichkeiten, mich nochmals auf ein neues Level zu hieven. Das ist ein Verein, der attraktive Ziele und ein tolles Umfeld hat“, sagt der 47-fache Bundesliga-Profi, der den KFC Uerdingen aber nicht abwerten will. Er habe eine sehr positive und gute Zeit dort gehabt und freue sich deshalb auf diese Partie. Neben dem kleinen Kader der Schanzer sieht Beister im Vergleich der beiden Ligakonkurrenten auch einen Unterschied in der Altersstruktur. „Wir haben hier drei Viertel junge Spieler. Beim KFC ist es genau umgekehrt. Dort herrscht auch eine flachere Hierarchie, während ich hier die Aufgabe habe, die jüngeren Akteure an das Profigeschäft heranzuführen“, berichtet Beister, der einst selbst bei Fortuna Düsseldorf durch eine „harte Schule“ ging.

„Ich bin noch mit Sascha Rösler, Oliver Fink und Lumpi Lampertz groß geworden. Da wurde im Training schon die Schere ausgepackt, wenn ich versucht habe, aufzumucken. Das hat sich vielleicht etwas geändert. Beim FCI ist jedenfalls der Respekt von den jungen Spielern durchaus da. Sie sind bereit zu lernen, an ihre Grenze zu gehen und sich unterzuordnen. Das ist auch die Basis für eine gute Chemie im Team“, so der geborene Göttinger.

Mit dem Start des FCI ist Beister zufrieden. „Gegen den Ball arbeiten wir schon sehr gut. Aber in der Chancenverwertung und im Abschluss können wir noch besser werden“, meint Beister. Und auf sich selbst bezogen: „Ich bin spät zur Mannschaft gestoßen. Aber ein paar Akzente konnte ich schon setzen. Trotzdem kann ich und will noch mehr.“ Und das möglichst schon heute gegen das Ex-Team.

Mögliche Aufstellungen

KFC Uerdingen: Königshofer – Bittroff, Steurer, Maxsö, Dorda – Mbom – Barry, Gündüz, Rodriguez, Osawe – Evina.

FC Ingolstadt: Buntic – Kurzweg, Paulsen, Kotzke, Gaus – Krauße, Thalhammer – Beister, Sussek – Kutschke, Kaya.

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