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FC Ingolstadt

26.07.2019

„Heißer“ Wikinger trotzt Hitze und Gegner

Hat in der Hintermannschaft des Drittligisten FC Ingolstadt das Sagen: Der 28-jährige Däne Björn Paulsen. Auch im Absteiger-Duell gegen den MSV Duisburg soll am Samstag ein „Dreier“ her.
Bild: Roland Geier

Ingolstadts Abwehrchef Björn Paulsen möchte am Samstag gegen den MSV Duisburg den Auftaktsieg gegen Jena vergolden. Warum Cheftrainer Jeff Saibene die Zebras zu den Topfavoriten zählt

Nach dem gelungenen Saisonstart beim FC Carl Zeiss Jena steht der FC Ingolstadt am Samstag (14 Uhr) vor seinem Heimdebüt im Audi Sportpark gegen den MSV Duisburg. Beide Zweitliga-Absteiger starteten erfolgreich in die 3. Liga. Während die Schanzer in Jena zu einen 2:1-Erfolg kamen, setzten die Zebras mit einen 4:1-Sieg gegen die SG Sonnenhof Großasbach ihr erstes Ausrufezeichen.

Ingolstadts Trainer Jeff Saibene freut sich auf dieses Duell, warnt aber zugleich vor einer schweren Aufgabe. „Es kommt eine brutal starke Mannschaft auf uns zu, die über eine hohe Qualität verfügt“, sagt Saibene und ergänzte: „Duisburg stellt sicher mit das stärkste Team der 3. Liga.“ Aus diesem Grund zählt der 50-Jährige die Meidericher auch zu den großen Aufstiegsfavoriten.

„Wichtig waren die ersten drei Punkte, die wir in Jena eingefahren haben. Das gibt uns Vertrauen und Ruhe“, meint Saibene vor dem heutigen Heimspiel-Auftakt, der jedoch von einer ersten Standortbestimmung nichts wissen will. „Diese Frage wird mir wohl noch 35 Mal gestellt. Es ist nur ein Härtetest,“ so der FCI-Coach mit einem Grinsen. Eine erste Zwischenbilanz könne man „erst nach sieben, acht Spielen ziehen“.

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Beim heutigen Kontrahenten aus Duisburg hat Saibene mit Mittelfeldspieler Moritz Stoppelkamp, dem belgischen Sturm-Neuzugang Vincent Vermeij sowie Abwehrchef Marvin Compper die Schlüsselspieler bereits ausgemacht. „Die sind fußballerisch richtig gut und torgefährlich“, sagte der Luxemburger. Etwaige Befürchtungen, wonach in Ingolstadt Spieler oder Zuschauer die 3. Liga nicht annehmen würden, verwies Saibene indes ins Reich der Fabel. „Wenn ich meine Jungs auf und neben dem Platz sehe, wenn ich an die Fans denke, die uns in Jena unterstützt haben, dann bin ich überzeugt: Alle Schanzer nehmen das zu 100 Prozent an.“

Neben allem Lob sah der Schanzer Übungsleiter zuletzt in Jena jedoch auch den einen oder anderen Kritikpunkt: Wir müssen bei Ballbesitz besser werden und auch in den letzten 30 Metern präziser und konsequenter sein.“ Weiterhin verzichten muss Saibene auf die verletzten Tobias Schröck (Hüfte), Maximilian Thalhammer (Kniereizung) und Caniggia Elva (Muskelfaserriss). „Ich hoffe, dass sie nächste Woche wieder dabei sein werden“, sagt Saibene, der seine Startelf deshalb gegenüber dem Auftaktsieg in Jena unverändert lassen dürfte.

Dass die derzeit hohen Temperaturen den Kickern übel mitspielen, will der FCI-Trainer gar nicht verneinen. Nach Ausreden sucht er aber dennoch nicht: „Es ist zwar eine besondere Belastung. Doch diese ist für alle gleich.“ Wenig auszumachen scheint die Hitze Abwehrchef Björn Paulsen. „Ich glaube nicht an Thor (Wettergott, Anm. d. Red.). Aber ich habe das Image, ein Wikinger zu sein – weil ich ein bisschen so aussehe“, lachte der 28- jährige Däne, der sich gegen Duisburg auf ein „heißes Spiel“ freut.

Mögliche Aufstellung:

FC Ingolstadt: Buntic – Heinloth, Paulsen, Keller, Kurzweg – Beister, Krauße, Gaus, Wolfram – Kutschke, Kaya.

MSV Duisburg: Weinkauf – Bitter, Boeder, Compper, Sicker – Albutat, Ben Balla – Stoppelkamp, Daschner, Krempicki, Vermeij.

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