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FC Ingolstadt

30.08.2018

Nachträgliches Geschenk für den Trainer?

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Trotz der Tatsache, dass der FC Ingolstadt immer noch keinen Sieg eingefahren hat, sieht er seine Mannschaft auf einem guten Weg: Mittelfeld-Akteur Konstantin Kerschbaumer (links).
Bild: Roland Geier

Schanzer wollen am Freitagabend im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue ihrem Coach Stefan Leitl mit dem ersten Saisonsieg gebührend zum 41. Geburtstag gratulieren. Robert Leipertz fällt aus

Vor der anstehenden Länderspielpause steht der FC Ingolstadt am Freitag (18.30 Uhr) im Audi-Sportpark gegen Erzgebirge Aue bereits gehörig unter Druck. Beide Teams hatten Startschwierigkeiten und hoffen nun auf ihren ersten Saisonsieg.

Bereits am Donnerstag hatten die Schanzer auf einer anderen Ebene für Gewissheit und Ruhe gesorgt. Genauer gesagt in Sachen Personalplanung. So wird vor dem Ende der Transferfrist heute Abend (18 Uhr) sowohl auf der Zu- noch auf der Abgangsseite etwas passieren. Damit ist auch die Hängepartie um den wechselwilligen Stürmer Dario Lezcano beendet. Er wird definitiv bei den Oberbayern bleiben. Ebenso wird es nichts mit dem erhofften Wechsel von Wunschangreifer Andreas Voglsammer. Obwohl der FC Ingolstadt sein Angebot an Arminia Bielefeld erhöht hat, hat sich der Deal endgültig zerschlagen. „Es wäre schön gewesen, wenn es geklappt hätte. Aber wir haben erstklassige Stürmer im Kader, von denen wir überzeugt sind. Ich denke, dass wir auch so gut gerüstet sind“, sagt Voglsammers ehemaliger Teamkollege Konstantin Kerschbaumer.

Was seinen jetzigen Verein, FC Ingolstadt, betrifft, wollte der Österreicher indes von „keinem Stolperstart“ sprechen. „Gerade auswärts hat die 2. Liga eigene Regeln. Da spielst du gegen einen Aufsteiger, der extrem unangenehm ist, hoch presst und fanatische Zuschauer im Rücken hat. Das sind Spiele, bei denen du nicht so viel Ballbesitz hast. Da heißt es einfach den Kampf annehmen und dagegenhalten, was wir zuletzt in Magdeburg auch getan haben. Dann muss man mit einem Punkt zufrieden sein“, so der 26-Jährige, der seine Truppe insgesamt dennoch auf einem „guten Weg“ sieht.

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Dass der heutige Kontrahent aus Aue ein schwieriger Gegner ist, der kompakt auftreten dürfte, dessen ist sich Kerschbaumer bewusst. „Aber wenn wir wie gegen Fürth dominant auftreten, werden wir das Spiel gewinnen. Zudem haben wir einen guten Plan B, den uns der Trainer mitgibt“, sagt der defensive Mittelfeld-Akteur des FCI.

Apropos Trainer: Stefan Leitl erwartet wie in der vergangenen Saison Jahr einen „gut organisierten Gegner, der diszipliniert und mannschaftlich geschlossen auftritt. Aue kann jedem Gegner Probleme bereiten“. Sein mögliches Erfolgsrezept: „Für uns ist wichtig, dass wir hoch konzentriert in diese Partie gehen und möglichst wenige Kontermöglichkeiten unseres Kontrahenten zulassen.“ Trotz der hohen Bedeutung dieser Partie herrsche laut Leitl bei seinem Team eine gewisse Vorfreude. Der ersehnte erste Saisondreier wäre für den FCI-Cheftrainer zugleich ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk (wurde am Mittwoch 41 Jahre alt).

Über die mögliche Startformation lässt Leitl freilich noch spekulieren. Es sei aber durchaus möglich, dass er die Grundformation ändere und seine Mannschaft in einem 4-4-2-System auflaufen lasse. In diesem Fall könnte Neuzugang Charlie Benschop als zweite Spitze agieren. Definitiv fehlen wird hingegen Robert Leipertz, der sich aktuell mit Wadenproblemen herumplagt.

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