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FC Ingolstadt

23.03.2017

Zweite Reihe drängt sich nicht auf

Siegtorschütze: Tobias Werner (rechts) erzielte den einzigen Treffer beim Erfolg des VfB Stuttgart beim FC Ingolstadt (Maurice Multhaup).
Bild: Roland Geier

FC Ingolstadt verliert gegen den VfB Stuttgart mit 0:1. Das Fehlen von zehn Spielern ist den Schanzern deutlich anzumerken. Missverständnis bringt dem Zweitligisten den Sieg.

Der FC Ingolstadt hat es verpasst, sich in der Länderspielpause neues Selbstvertrauen zu holen. Die Schanzer unterlagen im Audi-Sportpark dem VfB Stuttgart mit 0:1.

Da bei beiden Mannschaften einige Spieler auf dem Feld standen, die lange nicht gespielt hatten, entwickelte sich eine von Abstimmungsproblemen gekennzeichnete Partie mit wenigen Torraumszenen. Während der Zweitligist in Hälfte eins nicht einmal nennenswert vor dem Tor auftauchte, hätte Lukas Hinterseer die Schanzer, die in einem 3-5-2-System agierten, in Führung bringen können. Seinen Schuss aus kurzer Distanz parierte VfB-Schlussmann Benjamin Uphoff (14.) mit einem starken Reflex.

Nach dem Seitenwechsel merkte man dem FCI immer deutlicher an, dass insgesamt zehn Akteure (die Nationalspieler Örjan Nyland, Marcel Tisserand, Almog Cohen, Markus Suttner, Mathew Leckie, Dario Lezcano sowie die angeschlagenen Tobias Levels, Alfredo Morales, Robert Leipertz und Moritz Hartmann) nicht zur Verfügung standen. Martin Hansen lenkte zunächst einen Schuss von Daniel Ginczek an den Pfosten und war im Anschluss gegen Simon Terodde zur Stelle (47.).

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Das Tor des Tages für die Gäste erzielte schließlich Tobias Werner, der nach einem Missverständnis zwischen dem eingewechselten Fabijan Buntic und Giuseppe Leo den Ball nur noch ins leere Tor einschieben musste (73.). „Das passiert bei jungen Spielern“, zeigte sich FCI-Trainer Maik Walpurgis gnädig. Insgesamt sei er aber mit dem Auftritt seines Teams zufrieden, fügte er an. „Wir wollten etwas probieren und haben das System umgestellt. Wir hatten heute viele Nachwuchsspieler dabei, die hier Erfahrungen sammeln konnten.“ Für einen Startelfeinsatz aufgedrängt hat sich letztlich keiner der Reservisten. „Man probiert, im Rhythmus zu bleiben und Abläufe einzustudieren“, fasste Pascal Groß die Partie zusammen.

FC Ingolstadt Hansen (71. Buntic) – Matip, Brégerie (82. Thalhammer), Leo (82. Gerlspeck) – Hadergjonaj, Groß, Roger (82. Sussek), Watanabe (46. Christiansen), Multhaup (63. Jung) – Hinterseer, Kittel (63. Lex)

VfB Stuttgart Uphoff (61. Bolten) – Klein, Pavard, Kaminski, Insua – Werner (80. Stefandl), Gentner (46. Zimmermann), Ofori, Maxim – Terodde (61. Ristl), Ginczek – Schiedsrichter Michael Bacher – Zuschauer 860 – Tor 0:1 Werner (73.)

Leckie trifft Mathew Leckie, der in der Bundesliga noch ohne Tor ist, hat gestern für Australien beim 1:1 im Irak die zwischenzeitliche Führung erzielt.

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