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FC Ingolstadt

14.07.2018

Zwischen Trainingsplatz, Play Station und Küche

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Geschuftet, gezockt und gekocht: Nach zumeist zwei harten Trainingseinheiten auf dem Platz genießen die FCI-Profis wie Thorsten Röcher und Konstantin Kerschbaumer den Abend an der Play Station. Frederic Ananou hingegen durfte sich sogar als „Koch“ versuchen.
Bild: fci

Von Erholung sind die Schanzer im Trainingslager weit entfernt. Was die Profis in ihrer knapp bemessenen Freizeit machen und warum Frederic Ananou plötzlich Spiegeleier brät. Heute Test gegen Innsbruck

Über allzu viel Freizeit können sich die Profis des FC Ingolstadt in dieser Woche wahrlich nicht beklagen. Auch wenn die örtlichen Gegebenheiten beziehungsweise herrliche Landschaft mit Bergen, Wanderwegen, Seilbahnen und anderen Sehenswürdigkeiten durchaus zum Urlauben einladen – für die Schanzer steht während ihres Trainingslagers genau das Gegenteil auf dem Programm: Es wird schlichtweg hart gearbeitet!

Cheftrainer Stefan Leitl bittet seine Schützlinge in der Regel zweimal täglich auf den Rasen der hiesigen Sportanlage. Während die erste Übungseinheit mit einem gemeinsamen Aufwärmen (im Fachjargon auch „Aktivierung“ genannt) um 9.30 Uhr beginnt und zumeist gegen 11.30 Uhr endet, steht nach dem Mittagessen (12.30 Uhr) und anschließender Mittagsruhe von 15 bis 17 Uhr Einheit Nummer zwei auf dem Programm. Das Abendessen wartet dann um 19.30 Uhr auf den FCI-Tross, ehe der weitere Abend bis zur Nachruhe um 23 Uhr quasi zur freien Verfügung steht.

Große Unternehmungen werden dabei von den „müden Kriegern“ freilich nicht mehr unternommen. Während beispielsweise Thorsten Röcher, Konstantin Kerschbaumer, Frederic Ananou und Osayamen Osawe zumeist an der „Play Station“ anzutreffen sind, liefern sich Sonny Kittel und Charlie Benschop gerne hin und wieder ein Tischtennis-Match. Etwas gemächlicher lässt es dagegen die „erfahrenere“ Generation angehen. Örjan Nyland, Stefan Kutschke, Marvin Matip, Christian Träsch oder Marco Knaller lassen den Abend mit einem gemütlichen Kartenspiel ausklingen.

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Dass bei aller körperlichen Anstrengung jedoch auch die Abwechslung und der Spaß nicht zu kurz kommen, dafür haben die Verantwortlichen freilich schon gesorgt. Am Mittwochnachmittag ging es für den gesamten FCI-Tross zum Rafting (wir berichteten), während am Donnerstagabend ein Grillabend mit zahlreichen angereisten Sponsoren anberaumt war. Aber auch „intern“ sorgte eine kurzfristig eingeschobene Aktion für beste Stimmung. Frederic Ananou, Agyemang Diawusie und Phil Neumann hatten das Trainer-/Betreuer-Team mit Fabian Gerber, Marcel Hagmann und Marcel Posselt zum Fußball-Tennis herausgefordert – mit „verheerenden“ Folgen! Nachdem die Profis dieses Match verloren, mussten sie am Freitag ihre Wettschulden einlösen: Ananou musste beim Frühstück für seine Mannschaftskollegen Spiegel- und Rühreier braten, während Neumann und Diawusie abends in der Küche im Einsatz waren.

Am heutigen Samstag kehrt das FCI-Trio allerdings wieder auf sein gewohntes Terrain zurück. Genauer gesagt geht es ab 13 Uhr in einem Testspiel gegen den österreichischen Erstligisten Wacker Innsbruck. Bis auf die angeschlagenen Charlie Benschop und Lucas Galvao möchte Trainer Stefan Leitl allen Akteuren Einsatzzeit gewähren.

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