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Europa League

27.06.2019

Eintracht startet Europa-Abenteuer in Serbien oder Estland

In Nyon wird die zweite Qualifikations-Runde zur Europa League ausgelost.
Bild: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE (dpa)

Eintracht Frankfurt will nach der überragenden Europa-League-Saison erneut in der Gruppenphase des zweithöchsten europäischen Club-Wettbewerbs mitmischen. Dafür müssen die Hessen drei Ausscheidungsrunden meistern. Der Auftakt ist machbar.

Auf dem angestrebten Weg in die Gruppenphase der Europa League steht Eintracht Frankfurt vor einem lockeren Aufgalopp. Der hessische Fußball-Bundesligist trifft in der 2. Quali-Runde auf den Sieger des Duells FK Radnicki Nis gegen FC Flora Tallinn. Dies ergab die Auslosung in Nyon.

Der serbische Vizemeister und der Tabellenführer aus Estland treffen in der 1. Qualifikationsrunde am 11. und 18. Juli aufeinander. Doch egal, wer sich durchsetzt: Beide Teams gehören eher zu den europäischen Fußball-Leichtgewichten und dürften die Eintracht kaum ernsthaft fordern können. "Wie erwartet sind das zwei sehr interessante Ziele", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. "Unser Ziel ist natürlich, gegen beide weiterzukommen."

Die Hessen hatten in der Vorsaison mit einem Sturmlauf bis ins Halbfinale begeistert. Um erneut die Gruppenphase zu erreichen, muss der Meisterschaftssiebte der abgelaufenen Spielzeit zwei Qualifikationsrunden und die Playoffs erfolgreich überstehen.

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Die Eintracht geht im Hinspiel am 25. Juli zunächst auf Reisen und genießt eine Woche später im Rückspiel Heimrecht. Rund um die Partien ist das zweite Trainingslager in Vorbereitung auf die Bundesligasaison vom 26. Juli bis 4. August in Windischgarsten geplant.

Nis steht klar im Schatten der großen Belgrader Clubs Roter Stern und Partizan. Der 1923 gegründete Verein konnte bisher keinen einzigen Titel gewinnen, ließ aber einmal in seiner Geschichte international aufhorchen. In der Saison 1981/82 marschierte Nis im UEFA-Pokal nach Erfolgen gegen den SSC Neapel, Grasshopper Zürich, Feyenoord Rotterdam und Dundee United bis ins Halbfinale, wo man am Hamburger SV scheiterte.

Tallinn kann immerhin etliche nationale Erfolge vorweisen. Der größte Sportverein Estlands ist mit elf Titeln Rekordmeister des Landes und gewann sieben Mal den Pokal. Auf der internationalen Bühne ist der Club zwar seit 25 Jahren mit Ausnahme der Saison 2014/15 immer dabei gewesen, kam aber noch nie über die 2. Qualifikationsrunde hinaus. (dpa)

UEFA-Mitteilung

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