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25.03.2020

Europa-League-Sieger spielt künftig in Champions League

Der Sieger der Europa League wird künftig ein automatisches Startrecht in der Champions League der folgenden Saison haben.

Das beschloss die UEFA.

Die Entscheidung des Exekutivkomitees wurde von Generalsekretär Gianni Infantino vor dem Kongress in London verkündet. Erstmals kommt der Gewinner der Europa League 2015, der in Warschau ermittelt wird, in den Genuss eines Platzes in der Fußball-Königsklasse 2015/2016.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge reagierte als Vorsitzender der European Club Association (ECA) erfreut auf die UEFA-Entscheidung. "Ich bin überzeugt, dass die Veränderung der Europa League helfen wird", hieß es in einer Pressemitteilung. Die ECA habe diese Entscheidung immer befürwortet. "Die Europa League ist ein sehr guter Wettbewerb und wird sich in Zukunft weiter entwickeln und wachsen."

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Im Normalfall soll der Europa-League-Sieger in der Playoff-Runde der Champions League starten. Qualifiziert sich allerdings der Gewinner der Champions League über seine nationale Liga - wie in diesem Jahr Bayern München oder Borussia Dortmund - darf der Sieger der Europa League direkt in der Gruppenphase einsteigen.

Möglich ist künftig auch, dass fünf Teams aus Deutschland in der Königsklasse spielen. Qualifiziert sich der Europa-League-Sieger über die Bundesliga nicht für die Champions League, behalten die Top Vier dennoch das dortige Startrecht.

Zudem sollen künftig 16 Teams aus zwölf Ländern einen direkten Startplatz in der Gruppenphase des kleinen Europacups bekommen. Bislang sind es sechs Mannschaften aus sechs Ländern, darunter der DFB-Pokalsieger. Alle anderen Mannschaften müssen mindestens eine Qualifikationsrunde bestreiten. (dpa)

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