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Wegen Reaktion auf Cas-Urteil

21.07.2020

Guardiola: Für Arsenal "nicht viel" übrig

Hat abseits des Platzes nicht viel übrig für den FC Arsenal: ManCity-Coach Pep Guardiola.
Bild: Justin Tallis/Nmc Pool/PA Wire/dpa

 Eine Woche nach dem Europapokal-Freispruch für Manchester City hat Startrainer Pep Guardiola erneut dem Umgang anderer Clubs mit den Citizens kritisiert.

Dem FC Arsenal, der Man City am Samstag im FA-Cup-Halbfinale geschlagen hatte, zolle er "großen Respekt", sagte Guardiola laut BBC. Allerdings nur für das, "was sie auf dem Feld sind". Abseits des Platzes hingegen habe er "nicht viel" für die Gunners übrig. Britischen Medien zufolge sollen sich die Londoner mit sieben weiteren Clubs verbündet haben, um vor dem Urteil Druck beim Internationalen Sportgerichtshof Cas gegen die Citizens zu machen.

Die Sportrichter hatten die Sanktion der Europäischen Fußball-Union, die neben dem Europapokal-Ausschluss für zwei Spielzeiten auch 30 Millionen Euro Geldstrafe vorsah, am 13. Juli aufgehoben. Übrig blieb lediglich eine Strafzahlung in Höhe von zehn Millionen Euro. Die angeblichen Verstöße gegen die UEFA-Finanzregeln (Financial Fair Play) seien nicht ausreichend bewiesen oder verjährt, teilte der Cas mit. Eine detaillierte Urteilsbegründung wird noch erwartet.

Ein weiterer Grund für Guardiolas Abneigung gegen das Verhalten des FC Arsenal könnte zudem sein, dass sein ehemaliger Assistent Mikel Arteta im vergangenen Dezember von den Gunners abgeworben wurde, um dort den Cheftrainer-Posten zu übernehmen. Die BBC schreibt, die Gespräche hätten unmittelbar nach dem 3:0-Ligasieg von Man City im in London begonnen - allerdings ohne Kenntnis der Citizens.

© dpa-infocom, dpa:200721-99-867078/3 (dpa)

Bericht BBC

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