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EM-Qualifikation

23.05.2019

Nach Rassismus-Eklat: UEFA lehnt Einspruch Montenegros ab

Nachdem Danny Rose die Gelbe Karte gesahen hatte, soll er rassistisch beleidigt worden sein.
Bild: Darko Vojinovic/AP (dpa)

Nyon (dpa) – Die Europäische Fußball-Union hat den Einspruch des montenegrinischen Fußball-Verbandes nach den Rassismus-Vorfällen im EM-Qualifikationsspiel gegen England abgewiesen.

Somit muss die Nationalmannschaft Montenegros am 7. Juni ihr Heimspiel gegen Kosovo in Podgorica vor leeren Rängen bestreiten, teilte die UEFA mit. Beim 5:1-Erfolg der englischen Nationalmannschaft am zweiten Spieltag der Qualifikationsgruppe A in der Hauptstadt Podgorica sollen Zuschauer den englischen Nationalspieler Danny Rose rassistisch beleidigt haben. England hatte die Vorfälle gemeldet, die UEFA hatte Ermittlungen eingeleitet. Am 26. April wurde der Verband mit der Zuschauersperre sowie einer zusätzlichen Geldstrafe von 20 000 Euro belegt, worauf Montenegro Einspruch einlegte.

Montenegro liegt nach drei Spieltagen mit einem Punkt auf dem vorletzten Platz der Fünfer-Gruppe, die England mit zwei Siegen aus zwei Spielen anführt. (dpa)

Mitteilung der UEFA

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