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Rassismusverdacht

09.12.2020

Schiedsrichter hat sich nicht per Twitter entschuldigt

Löste in Paris einen Spielabbruch zwischen PSG und Basaksehir aus: Sebastian Coltescu (r).
Bild: Franck Fife/AFP/dpa

Der unter Rassismusverdacht stehende rumänische Schiedsrichter Sebastian Coltescu hat sich entgegen anderslautenden Berichten nicht in sozialen Medien für sein Verhalten beim Champions-League-Spiel Paris Saint-Germain gegen Basaksehir Istanbul entschuldigt.

Der rumänische Fußball-Verband teilte mit, dass der am Dienstag beim abgebrochenen Champions-League-Spiel in Paris eingesetzte Vierte Offizielle keine Accounts bei sozialen Medien habe.

Die Deutsche Presse-Agentur hatte am Mittwoch zuvor unter Berufung auf einen angeblichen Twitter-Account unter dem Namen von Coltescu berichtet, er habe sich nach mutmaßlichen Rassismusvorwürfen gegen ihn entschuldigt.

Wegen der mutmaßlichen rassistischen Beleidigung durch Coltescu gegen Basaksehirs kamerunischen Assistenztrainer Pierre Webo hatten am Dienstagabend sowohl die Istanbuler wie auch Gastgeber Paris Saint-Germain den Rasen verlassen. Nach längeren Diskussionen in den Katakomben wurde die Partie abgebrochen und sollte am Mittwochabend mit neuen Schiedsrichtern fortgesetzt werden.

© dpa-infocom, dpa:201209-99-626705/5 (dpa)

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