Newsticker

Zahl der Neuinfektionen in Italien stabilisiert sich - mehr als 100.000 bestätigte Fälle in New York
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball
  4. International
  5. Schiri Brych beruhigt Scolari - Plausch mit Blatter

25.03.2020

Schiri Brych beruhigt Scolari - Plausch mit Blatter

Felix Brych (M) durfte beim Confed-Cup-Finale nicht pfeifen, war aber als 4. Offizieller im Einsatz.
Bild:  Sebastiao Moreira (dpa)

Felix Brych durfte beim Confederations Cup nur einmal als Hauptschiedsrichter ran. Als Vierter Offizieller war der Münchner hingegen gleich dreimal beim WM-Testlauf im Einsatz. Beim Finale im Maracanã beruhigte er Erfolgcoach Scolari.

Hinter Hauptschiedsrichter Björn Kuipers erklomm Felix Brych die Ehrentribüne des legendären Maracanã. Im ersten Rang des brasilianischen Fußball-Heiligtums holten sich die Unparteiischen nach dem Finale um den Confed Cup bei Joseph Blatter ihre Erinnerungsmedaillen ab.

Und mit keinem unterhielt sich der FIFA-Chef so lange wie mit dem deutschen Vorzeige-Referee. Was Blatter zu Brych sagte, wurde nicht überliefert. Die FIFA verbietet ihren Schiedsrichtern bei großen Turnieren jeglichen Medienkontakt. Doch dürften es lobende Worte Blatters gewesen sein. Das erkannte man am Lächeln des Münchners.

Brych hatte seine Sache gut gemacht als Vierter Offizieller in einem phasenweise emotionalen Match zwischen Brasilien und Spanien (3:0). In der grünen Trainingsjacke der FIFA-Schiedsrichter hatte er am Rand gesessen und seinen wichtigsten Moment in der ersten Halbzeit gehabt. Als Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari vehement einen Platzverweis forderte, schritt er freundlich aber bestimmt ein. "Nur ruhig", schien Brych Brasiliens Erfolgscoach "Felipão" mit flach ausgestreckten Händen zu signalisieren.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Der WM-Testlauf am Zuckerhut endete für Brych und seinen Assistenten Mark Borsch, der als Ersatz-Linienrichter eingeteilt war, immerhin mit einem Highlight. So ganz kann das Bundesliga-Gespann, zu dem noch Stefan Lupp als Assistent gehört, aber nicht zufrieden sein. Nur im bedeutungslosen Gruppenspiel der schon ausgeschiedenen Teams aus Mexiko und Japan (2:1) war Brych Hauptschiedsrichter.

Die FIFA traut dem 37-Jährigen mit dem perfekten Schwiegersohn-Gesicht ein Jahr vor der WM offenbar am ehesten den Job des vierten Mannes an der Seitenlinie zu. Gleich dreimal, darunter vor dem Finale schon beim Eröffnungsspiel, war dies sein Aufgabengebiet. Im kommenden Jahr würde Brych beim Gänsemarsch auf die Ehrentribüne gerne vorneweg marschieren. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren