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Südkorea

20.05.2020

Sexpuppen auf der Tribüne: Liga leitet Disziplinarverfahren gegen FC Seoul ein

Die Zuschauerattrappen des FC Seoul waren Sexpuppen.
Bild: Ryu Young-Suk/YONHAP via AP/dpa

Mit Sexpuppen auf den Zuschauerrängen reagierte der FC Seoul auf die coronabedingt leeren Ränge. Die Liga untersucht jetzt, ob das unerlaubte Werbung für Sexspielzug war.

Was als lustige Antwort auf die Corona-Maßnahmen gedacht war, zieht jetzt wohl ein Disziplinarverfahren nach sich. Die südkoreanische Fußballliga geht gegen den FC Seoul vor, nachdem der Verein Sexpuppen auf den Zuschauerrängen seines Stadions platziert hatte. Das könnte zu einem Punktabzug oder einer Geldstrafe führen, wie südkoreanische Medien berichten. Denn: Einige der Puppen trugen wohl unerlaubt Werbung für Sexspielzeug.

Wegen des Coronavirus-Ausbruchs finden die Meisterschaftsspiele der K-League derzeit vor leeren Rängen statt. Um die Atmosphäre aufzulockern, wollte der FC Seoul am zweiten Spieltag mit Puppen auf den leeren Plätzen ein "Element des Spaßes" hinzufügen. Einige der Puppen trugen das Vereinstrikot, andere hielten Plakate zur Unterstützung ihres Teams hoch. Manche davon mit Werbung für nicht jugendfreie Websites.

Sexpuppen im Stadion: FC Seoul räumte Fehler ein

Der Club sei von Beginn an davon ausgegangen, dass es sich um Schaufensterpuppen und nicht um Erwachsenenspielzeug handelt, teilte der FC Seoul über die sozialen Medien mit. Das habe der Lieferant bestätigt. Doch räumte der Club ein, dass vor dem Heimspiel im Seouler WM-Stadion gegen den Gwangju FC (1:0) nicht "jedes installierte Detail" geprüft worden sei.

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Einige der Puppen stammten nach Vereinsangaben ursprünglich tatsächlich von einem Sexpuppen-Hersteller. Die Puppen hätten daher noch einen Schriftzug in Verbindung mit Erwachsenenspielzeug getragen. "Das ist ein unentschuldbarer Fehler von uns", hieß es. Der Verein entschuldige sich, Verärgerung bei den Fans verursacht zu haben.

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(AZ/dpa)

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