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Fußball

21.06.2017

"Verkehr eine Katastrophe" - Kameruns Trainer kritisiert Confed-Cup-OK

Der Trainer der Nationalmannschaft von Kamerun, Hugo Broos, leitet in St. Petersburg das Training seiner Mannschaft.
Bild: Dmitri Lovetsky (dpa)

Kameruns Trainer Hugo Broos hat Kritik an den Organisatoren des Confed Cups geäußert und die FIFA zu einer Verbesserung der Verkehrsplanungen für die Fußball-WM 2018 aufgefordert.

Kameruns Trainer Hugo Broos ist mit der Organisation des Confederation Cups nicht zufrieden und scharfe Kritik an den russischen Gastgebern geübt. "Ich bin sehr verärgert. Die Dinge müssen für die Weltmeisterschaft neu geplant werden", sagte der Belgier in St. Petersburg, nachdem sein Team beim WM-Testlauf in Russland mehrfach im Stau feststeckte.

"In Moskau waren wir eine Stunde zu spät. Gestern waren wir hier 45 Minuten zu spät im Hotel", sagte Broos. Sein Team habe erst um zehn Uhr zu Abend essen können. Polizeieskorten habe es für den Teambus nicht gegeben.

"Der Verkehr in Moskau ist eine Katastrophe", echauffierte sich der Coach des Afrikameisters. Die Pressekonferenz am Mittwoch hatte erst mit etwa 30 Minuten Verspätung beginnen können. "Das ist nicht unser Fehler", sagte Broos.

Die Äußerungen von Broos sind die erste klare öffentliche Kritik an den russischen WM-Organisatoren. Bislang hatten die FIFA und das Turnier-OK beteuert, dass es nur kleine logistische Probleme gäbe.

Kamerun spielt sein zweites Turnierspiel nach dem 0:2 zum Auftakt gegen Chile am Donnerstag (17.00 Uhr) im Krestowski-Stadion von St. Petersburg gegen Asienchampion Australien. Am Sonntag kommt es zum Vorrunden-Abschluss gegen Deutschland in Sotschi. "Wir müssen beide Spiele gewinnen, wenn wir noch eine Chance auf das Halbfinale haben wollen", sagte Broos.

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