Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russische Attacken im Donbass dauern trotz Schnee und Kälte an
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball
  4. International
  5. Nations League: England-Coach Southgate: "Ich bin der Richtige"

Nations League
25.09.2022

England-Coach Southgate: "Ich bin der Richtige"

Englands Trainer Gareth Southgate war nach der Niederlage gegen Italien bedient.
Foto: Antonio Calanni/AP, dpa

Zum ungünstigsten Zeitpunkt stecken Englands Fußballer in einer schweren Krise. Im Zentrum der Kritik: Nationaltrainer Southgate. Ausgerechnet das brisante Duell mit Deutschland soll nun Mut machen.

Auch in seiner schwersten Krise als Nationaltrainer Englands macht Gareth Southgate das, was er meistens macht. Der 52-Jährige tritt ruhig auf, sehr sachlich, große Emotionen trägt er zumindest nicht nach außen. Es ist gar nicht so lange her, da wurde Southgate für sein staatsmännisch anmutendes Verhalten in England gefeiert.

Nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg und der jüngsten 0:1-Niederlage in Italien wird er von Fans ausgepfiffen. Nicht wenige fordern in den sozialen Netzwerken bereits den zuletzt vom FC Chelsea freigestellten Thomas Tuchel als Nachfolger. Aber Southgate sagt: "Ich bin der Richtige."

Schlechte Stimmung rund um die Three Lions

Vor dem brisanten Wembley-Klassiker gegen Deutschland am Montag (20.45 Uhr/RTL) könnte die Stimmung rund um die Three Lions kaum schlechter sein. Die BBC nennt den bereits feststehenden Abstieg in die B-Liga der Nations League "beschämend". Nicht mal zwei Monate vor dem Start der Weltmeisterschaft in Katar läuft England "zum ungünstigsten Zeitpunkt gegen die Wand", schreibt der "Guardian".

Das Spiel gegen die ebenfalls kriselnden Deutschen bietet den Engländern nun also zwei Möglichkeiten: entweder hellt sich die Atmosphäre kurz vor dem Katar-Countdown doch noch etwas auf - oder die Diskussionen um den angeschlagenen Southgate nehmen richtig Fahrt auf.

Dass dieser nach der Pleite in Italien davon sprach, "dass die Leistung ein Schritt in die richtige Richtung war", dürfte manchen Anhänger zusätzlich erzürnen. Wenn überhaupt, dann war der ideenlose Auftritt höchstens ergebnistechnisch ein Fortschritt in Bezug auf die peinliche 0:4-Niederlage zuhause gegen Ungarn im Juni.

Sterling verteidigt Southgate

Aber Southgate ist nicht dumm. Er weiß, dass er mit solchen Aussagen den Fokus der Kritik auf sich zieht. "Wenn die Reaktionen sich auf mich richten, ist das total in Ordnung, weil ich 52 bin und so gut wie alles durchgemacht habe", sagte er. "Es ist mein Job, den Druck von den Spielern wegzunehmen." Und die verteidigen ihn.

"Er hat in den letzten Jahren gezeigt, was er diesem Team gibt", sagte Offensivspieler Raheem Sterling vom FC Chelsea. "Er ist jemand, dem alle Jungs vertrauen und dem wir alle in seine Richtung folgen wollen."

Es ist aber auch Southgates Job, seinen Spielern fußballerische Lösungen anzubieten. Unter Southgate waren die Three Lions in der Regel dann am stärksten, wenn sie dem Gegner den Ball hoch abjagen und dann schnell zur Attacke übergehen konnten. Das gelingt seit geraumer Zeit aber kaum noch. Trifft England auf top organisierte und tief verteidigende Teams wie Ungarn oder Italien, fehlen Ideen.

Kurioserweise erging es den ebenfalls zu den WM-Mitfavoriten zählenden Spaniern beim 1:2 gegen die Schweiz ähnlich: mehr Ballbesitz als der Gegner, kaum Lösungen. Auch Weltmeister Frankreich befindet sich kurz vorm Turnier nicht in Topform.

Doch selbst wenn er nicht der einzige Nationalcoach mit Problemen ist, muss Southgate jetzt liefern. Angesichts seiner beachtlichen Turnier-Resultate in der Vergangenheit (WM-Vierter 2018, Vize-Europameister 2021) dürfte er zwar auch bei einer weiteren Niederlage gegen Deutschland nicht beurlaubt werden. Aber die Engländer wollen jetzt zumindest einen Mutmacher, etwas, das ihnen mit Blick auf die WM Hoffnung macht.

"Es ist einfach so: man braucht wirklich Zeit, um etwas entwickeln zu können und erfolgreich zu sein", sagte Ex-Nationalspieler Owen Hargreaves am Sonntag im Interview auf ran.de. Und der frühere Bayern-Profi sagt auch: "Aber natürlich ist irgendwann auch mal der Moment gekommen, an dem man eine Trophäe gewinnen muss."

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.