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  5. Premier League: FC Chelsea verpflichtet Potter als Tuchel-Nachfolger

Premier League
08.09.2022

FC Chelsea verpflichtet Potter als Tuchel-Nachfolger

Wird neuer Trainer des FC Chelsea: Graham Potter.
Foto: Gareth Fuller/PA Wire, dpa

Der FC Chelsea hat einen Tag nach der Trennung von Trainer Thomas Tuchel in Graham Potter den Nachfolger benannt.

Der Premier-League-Club aus London verpflichtete den Coach vom Liga-Konkurrenten Brighton & Hove Albion.

Der 47-Jährige habe einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, teilte der Verein mit. "Potter ist einer der aufregendsten Trainer in diesem Sport", schrieb der FC Chelsea auf seiner Homepage.

Potter war seit 2019 Trainer der "Seagulls", die in der Tabelle aktuell zwei Plätze und drei Punkte vor Chelsea liegen. Zuvor hatte der ehemalige Profi von Stoke City und West Bromwich Albion sieben Jahre den schwedischen Club Östersunds FK trainiert. Von 2018 bis 2019 war er Trainer von Swansea City. In Brighton gelang es ihm, trotz erheblich geringer finanzieller Mittel als die meisten Konkurrenten das Team in der Premier League zu halten. In der vergangenen Saison wurde die Mannschaft aus Südengland Neunter.

Millionen-Ablöse

Nach Potters mündlicher Zusage musste sich Chelsea noch mit Brighton einig werden. Nach Informationen des "Mirror" soll die Ablösesumme für den Wunschtrainer bei umgerechnet rund 23 Millionen Euro liegen. "Ich bin unglaublich stolz und freue mich, den FC Chelsea, diesen fantastischen Fußballverein, zu vertreten", wurde Potter auf der Webseite seines neuen Vereins zitiert. Er freue sich "sehr auf die Zusammenarbeit mit der neuen Eigentümergruppe des FC Chelsea und darauf, eine Mannschaft und eine Kultur zu entwickeln, auf die unsere fantastischen Fans stolz sein können".

Chelsea hatte sich nach einem durchwachsenen Saisonstart am Mittwoch überraschend von Tuchel getrennt, der noch einen Vertrag bis zum Sommer 2024 hatte. Die Londoner hatten zuvor auch ihr Auftaktmatch in der Champions League verloren. Der Grund für die Trennung soll nach übereinstimmenden Medienberichten allerdings Tuchels angespanntes Verhältnis zur Clubführung mit Todd Boehly an der Spitze und zu einigen Spielern gewesen sein.

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