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Fußball

17.11.2010

Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Die Aufstellung der Nationalmannschaft in Schweden könnte einmalig bleiben.

Adler: Unbezwungen beim Comeback im Tor - aber auch nicht ernsthaft geprüft. Dirigierte lautstark. Fünftes "zu Null" im 10. Länderspiel.

Boateng: Dynamische Vorstöße. Defensiv hatte er als Lahm-Vertreter einige Probleme mit dem schnellen Wilhelmsson. Zur Pause raus.

Westermann: Durfte mal wieder innen verteidigen. Meist energisch im Zweikampf. Stellungsfehler gegen Toivonen (52.). Am Ende Kapitän.

Hummels: Wirkte beim Startelfdebüt abgeklärt wie in Dortmund. Eine gute Kopfball-Rettung (26.). Solide Leistung im Abwehrzentrum.

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Schmelzer: Der BVB-Neuling agierte auf der Problemposition links hinten nervös und fehlerhaft. Ein feiner Schuss mit rechts (36.).

Khedira: Dauerbrenner 2010. Als einziger in 16 der 17 Länderspiele dabei. Tat nicht mehr als nötig - und durfte nach einer Stunde raus.

Schweinsteiger: Der Kapitän verteilte die Bälle und bemühte sich um Struktur. Versuchte den Jungen zu helfen. Dienstende nach 59 Minuten.

Großkreutz: Spielte überraschend rechts. Der Dortmunder konnte dort seine Dynamik nicht einbringen. Kam kaum ins Spiel, ungefährlich.

Holtby: Der Neuling aus Mainz deutete auf der Özil-Position seine Fähigkeiten an. Stark am Ball, lauffreudig, einige Ideen. Feine Flanke auf Gomez (5.). Verfehlte mit links knapp das Tor (58.).

Marin: Kam Haken schlagend über links. Agil, einsatzfreudig, aber dem Bremer fehlt es an Effektivität. Unpräzise Flanken, Ballverluste.

Gomez: Wollte unbedingt ein Tor - kam aber nicht zum Abschluss. Zu ungelenk nach Holtby-Flanke (5.) und später zu unentschlossen (69.).

Beck: Kam für Boateng. Klärte gleich gut gegen Toivonen (52.), der Westermann entwischt war. Mühte sich defensiv, kaum Vorstöße.

Kroos: Übernahm Schweinsteigers Platz. Schlug gute Pässe, war gleich aktiv. Und prüfte Isaksson mit einem Distanzschuss (70.).

Träsch: Durfte sich 30 Minuten im defensiven Mittelfeld empfehlen. Lief viel, schloss Lücken, aber die Konkurrenz bleibt hart für ihn.

Cacau: Kam als hängende Spitze (60.), strahlte aber keine Torgefahr aus.

Schürrle: Kam in den letzten zwölf Minuten für seinen Mainzer Kollegen Holtby. Konnte beim Debüt nicht als Joker stechen.

Götze: Der siebtjüngste deutsche Länderspiel-Debütant durfte 12 Minuten ran. Zu kurz, um groß zu wirbeln. Half auch hinten aus.

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