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14.05.2019

Gespräch zwischen DFB und DFL ohne konkretes Ergebnis

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach war an dem Gespräch beteiligt.
Bild: Peter Steffen (dpa)

Die Spannungen zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und der Deutschen Fußball Liga sind ausgeräumt, die Suche nach einem neuen DFB-Sportdirektor geht vorerst weiter.

Ein Spitzengespräch zwischen den Präsidenten Wolfgang Niersbach und Reinhard Rauball sowie DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und DFL-Vorstandschef Christian Seifert in Frankfurt am Main brachte noch keine Lösung. Die Definition des Profils solle weiter präzisiert werden, teilten beide Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung mit.

In der vergangenen Woche hatte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig Irritationen ausgelöst. Rettig hatte unter anderem vehement mehr Mitspracherecht der DFL bei der Suche nach einem Nachfolger für Robin Dutt gefordert. Dutt, zuvor Coach des SC Freiburg und von Bayer Leverkusen, hatte nach nicht einmal einem Jahr erkannt, dass der Posten des DFB-Sportdirektors nicht der richtige für ihn ist und er lieber wieder als Bundesligatrainer arbeiten will. Der DFB erteilte ihm die Freigabe, Dutt heuerte bei Werder Bremen an.

Rettigs Kritik stieß beim DFB auf Unverständnis. Niersbach nannte den Vorstoß nach einer Präsidiumssitzung "Sommertheater". DFB und DFL hoben nun nach dem Spitzengespräch das "vertrauensvolle und konstruktive Miteinander" hervor. Die entsprechenden Gremien und Fachbereiche von DFB und Liga sollen Strukturen und Eliteförderung weiter optimieren. Bis zum DFB-Bundestag im Oktober in Nürnberg werden entsprechende Konzepte erwartet.

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Spätestens bis dahin muss auch die Frage nach den Aufgabengebieten des künftigen Sportdirektors geklärt sein. Erst danach soll über Kandidaten gesprochen werden. Bundestrainer Joachim Löw hatte schon klargestellt, dass er die Richtlinienkompetenz für die Nationalmannschaft nicht abzugeben gedenkt. (dpa)

DFB-Mitteilung

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