Newsticker
Bundesregierung stuft mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete ein
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball
  4. Nationalmannschaft
  5. Grindel: DFB kann sich Löw-Trennung finanziell leisten

Bundestrainer-Vertrag

02.12.2020

Grindel: DFB kann sich Löw-Trennung finanziell leisten

Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte damals den Vertrag von Joachim Löw verlängert.
Bild: Boris Roessler/dpa

Der ehemalige Präsident Reinhard Grindel glaubt nicht daran, dass sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) aus finanziellen Gründen für ein Festhalten an Bundestrainer Joachim Löw entschieden hat.

"Kein Journalist kennt den Vertrag von Joachim Löw. Deshalb sollte niemand die Behauptung aufstellen, der DFB könne sich schon aus wirtschaftlichen Gründen eine Trainerentlassung nicht leisten", sagte Grindel in einem Interview bei "sport1.de". Dies sei "abwegig", fügte der Ex-Funktionär an. "Entscheidend sind immer sportliche Gründe." Der Verband hatte zuletzt bestätigt, mit Löw bis zur EM 2021 weiterzumachen.

Grindel war bis April 2019 DFB-Präsident und hatte vor der WM 2018 unter anderem die Vertragsverlängerung mit Löw bis 2022 ausgehandelt. "Es war keine Entscheidung im Alleingang. Ich stehe aber zu dieser Vertragsverlängerung, weil damals im Frühjahr 2018 eine große Organisationsreform beim DFB durchgeführt wurde", sagte Grindel. Auf die Frage, warum mit Löw nicht wie mit DFB-Direktor Oliver Bierhoff bis 2024 verlängert wurde, antwortete der 59-Jährige: "Diese Laufzeit erschien uns zu groß."

© dpa-infocom, dpa:201202-99-544579/2 (dpa)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren