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08.11.2019

Löw nominiert den Kader für die EM-Qualifikation - Kroos als "Stabilisator"

Bundestrainer Joachim Löw muss seinen Kader für die letzten Länderspiele des Jahres nominieren. In der EM-Qualifikation spielt das Nationalteam gegen Nordirland und Weißrussland.
Bild: Patrick Seeger, dpa

In der Qualifikation für die Fußball-EM fordert Joachim Löw zwei Siege. Gegen Weißrussland und Nordirland setzt der Bundestrainer auf Umbruch-Personal. Hummels ist nicht dabei.

Mit einem halben Dutzend Rückkehrern, aber ohne den weiter verschmähten Mats Hummels will Joachim Löw das Ticket für die Fußball-EM 2020 buchen. Der Bundestrainer verzichtete wie angekündigt trotz des Ausfalls von Abwehrchef Niklas Süle auf eine Rückholaktion des von ihm im März ausgebooteten Dortmunder Innenverteidigers für die letzten beiden Qualifikationspartien der Fußball-Nationalmannschaft am 16. November in Mönchengladbach gegen Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt gegen Nordirland. 

Den Namen Hummels erwähnt Bundestrainer Löw nicht

"Über allem steht natürlich, dass wir uns für die Europameisterschaft im nächsten Jahr qualifizieren. Daher wollen wir gegen Belarus und Nordirland, die uns vor allem kämpferisch alles abverlangen werden, auch gewinnen", sagte Löw. Den Namen Hummels erwähnte Löw am Freitag nicht mehr. "Generell schenken wir den Spielern, die jetzt dabei sind, unser volles Vertrauen, ihnen gehört unsere Aufmerksamkeit", sagte der Bundestrainer.

Im Aufgebot stehen für die Defensive wieder die zuletzt verletzten Matthias Ginter, Jonathan Tah, Nico Schulz und Jonas Hector. Der junge Freiburger Robin Koch gehört auch wieder zum 24 Spieler umfassenden Kader, den Löw am Freitag nominierte. Emre Can kann nach seiner Roten Karte in Estland (3:0) nur im zweiten Spiel gegen Nordirland mitwirken. Einziger Akteur ohne Länderspieleinsatz ist der zum wiederholten Mal nominierte Berliner Abwehrakteur Niklas Stark.

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Toni Kroos und Leon Goretzka sind im Kader für die EM-Qualifikation

"Ich hätte mir gewünscht, dass wir in der Entwicklung dieser noch jungen Mannschaft schon weiter wären. Gerade im Umbruch braucht man eine gewisse Kontinuität. Das war durch die vielen Verletzungen aber nicht möglich, wir konnten uns kaum einspielen", sagte Löw. 

Setzen kann der Bundestrainer auch wieder auf Toni Kroos und Leon Goretzka. Die Mittelfeld-Akteure hatten die Länderspiele im Oktober verletzt verpasst. Ex-Weltmeister Kroos bezeichnete Löw explizit als "Stabilisator".

Toni Kroos ist für Bundestrainer Joachim Löw nach wie vor der "Stabilisator" der Fußball-Nationalelf.
Bild: Christian Charisius, dpa

Süle, Sané und Draxler fehlen im Aufgebot der Nationalmannschaft

Verzichten muss der DFB-Chefcoach diesmal neben Süle (Bayern München) auch auf Leroy Sané (Manchester City), Marcel Halstenberg (RB Leipzig), Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain) und Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt). Für Julian Draxler (Paris Saint-Germain) kam eine Berufung wie auch für den von Löw sehr geschätzten Chelsea-Verteidiger Antonio Rüdiger nach langen Blessuren zu früh.

Die Nationalmannschaft steht vor den letzten beiden Spielen in der Ausscheidungsrunde für das Turnier 2020 punktgleich bei je 15 Zählern mit den Niederlanden auf Platz zwei. Nordirland folgt mit 12 Punkten auf dem dritten Platz. Der Gruppensieger und der Gruppenzweite lösen das Turnierticket. (dpa)

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